Daniel Johannsen

"Evangelista"
(REAL NAME)
Evangelista ridens
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 85% (144 von 169)
Ort: Wien
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 192.565 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 144 von 169
Die Offenbarung: Roman von Robert Schneider
Die Offenbarung: Roman von Robert Schneider
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hier ist Evangelista mal wieder ganz in seinem Element - allein schon von Berufs wegen! »Bach-Fiktion« aus der Feder eines Landsmanns, den der Dunstkreis der Orgel- und Kirchenmusik scheinbar nicht losläßt. Und auch wenn Jakob Kemper nicht dermaßen entsetzlich zugrunde geht wie Elias Alder in »Schlafes Bruder« (zumindest spart Robert Schneider ein solches Ende aus), hat der Vorarlberger Autor hier wieder mal eine veritable »Scheiter-Existenz« zusammengezimmert: einen Menschen, dem in den seltensten Fällen etwas gelingt (der Leser fragt sich, ob er sich eher über die Bosheit und Ignoranz in Kempers Umfeld oder doch lieber über seine groteske Ungeschicklichkeit… Mehr dazu
Wohin du mich führst von David Grossman
Wohin du mich führst von David Grossman
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kurt Kreilers NZZ-Rezension, die von der Amazon.de-Redaktion dankenswerterweise veröffentlicht wurde, bringt es auf den Punkt: »So fängt die Geschichte von beiden Seiten zu brennen an.« Das Prinzip ist altbewährt und gut - zwei zu Beginn sehr unterschiedliche, scheinbar unabhängige Handlungen kommen sich im Laufe der Zeit immer näher und verschmelzen schließlich; allerdings gelingt das wenigen dermaßen fulminant wie David Grossman. So schafft er es beispielsweise, den sich über Monate erstreckenden »Tamar«- und den eigentlich nur 2 Tage umfassenden »Assaf«-Teil der Geschichte annähernd gleich ausführlich zu schildern. Aber Evangelista… Mehr dazu
Maria, ihm schmeckt's nicht!: Geschichten von mein&hellip von Jan Weiler
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jan, ihm schmeckt's doch!, 1. Dezember 2008
Evangelista ist ein großer Italien-Fan und kann sich (mit Ausnahme des Mafia-, Streik- und Müllwesens) eigentlich für so gut wie alle Bereiche des transalpinen Lebens begeistern. Daher schlug auch dieses Büchlein, ein Geburtstagsgeschenk zum 30er, entsprechend ein.

Jan Weiler versteht es ganz vortrefflich, das janusköpfige Klischee »schöngeistig-italienverliebter Deutscher - pragmatisch deutsche Präzision verehrender Italiener« auszukosten; natürlich muß er zu diesem Zwecke Zynismus und ironische Übertreibung reichlich ausfassen - aber das schafft nun auch einen Großteil der Unterhaltung: die Erwartung des Lesers, welcher… Mehr dazu