Johannes Huber

(REAL NAME)
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 91% (106 von 117)
Ort: Köln Deutschland
Geburtstag: 16. Januar
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 2.852.178 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 106 von 117
Judgement von Anathema
Judgement von Anathema
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Judgement ist meiner Meinung nach das Meisterwerk von Anathema und nebenbei noch eines der intensivsten Rockalben aller Zeiten. Textlich behandeln die Songs in unglaublich bewegender Weise Themen wie Alkoholsucht ("Forgotten Hopes"), Einsamkeit ("Anyone, Anywhere), Enttäuschung und Tod ("One last goodbye"). Der hochemotionale, zu Tränen rührende Gesang von Vinnie Cavanagh setzt dem musikalischen Genuss die Krone auf. In Verbindung mit den schaurig-schönen Gitarren, die nicht selten an Pink Floyd-sche Klangwelten erinnern, entsteht ein musikalisches Erlebnis,das nur schwer in Worte zu fassen ist. Judgement ist ein 60-minütiges Wunderwerk an trauriger, aber niemals… Mehr dazu
A Natural Disaster von Anathema
A Natural Disaster von Anathema
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen anders, aber gut, 12. August 2006
Anathema haben noch nie zwei mal dasselbe Album aufgenommen und doch ist man von "A Natural Disaster" zunächst sehr überrascht und weiß es nicht wirklich einzuordnen. Beim ersten Hören erscheint vieles seltsam und ungewohnt, doch zwei Höhepunkte lassen sich sofort festmachen und dienen zugleich als Bindeglied, um nach mehrmaligem Hören das Album in seiner Gesamtheit ins Herz zu schließen: Zum einen das straighte, agressive "Pulled under at 2000 m/s", ein Song, wie man ihn seit "Eternity"-Zeiten nicht mehr gehört hat, in dem sich Sänger Vincent Cavanagh bis zu einem seiner

legendären Verzweiflungschreie hineinsteigert. Zum… Mehr dazu
Vital (Live) von Van Der Graaf
Vital (Live) von Van Der Graaf
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Peter Hammill goes punk, 12. August 2005
Vital ist kein typisches Live-Album. Vital ist ein Zeitdokument und wirft vor allem die Frage auf, was aus Van Der Graaf (Generator) hätte werden können, wenn sie sich nicht eben zu diesem Zeitpunkt aufgelöst hätten. Vom psychedelischen progressive Rock, dem die Band bis dato frönte ist auf diesen Aufnahmen nur noch wenig zu erahnen, selbst ältere Songs wie "A Plague of Lighthouse Keepers" werden mit einer solchen Brachialität, Wut und Angriffslust von Hammill geschrien und von instrumentaler Dissonanz vor allem David Jacksons und Graham Smiths geprägt, dass man als Stilbezeichnung wohl am ehesten noch den Begriff Progressive Punk (so… Mehr dazu

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