Rominger

"Der Leselustige"
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 53% (168 von 318)
Ort: Murnau
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 142.398 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 168 von 318
Die Frau auf der Treppe von Bernhard Schlink
Die Frau auf der Treppe von Bernhard Schlink
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Konfus, 5. September 2014
Schlink hat ein großartiges Buch, den "Vorleser", geschrieben, das vor allem von seinem Thema lebte. Ein gut schreibender, stilistisch sicherer Autor ist er aber gewiss nicht. Wie die "Frau auf der Treppe" sehr deutlich zeigt: eine an den Haaren herbeigezogene, absurde Handlung, bei der der Zufall überstrapaziert wird, dazu die Gedanken eines drögen Anwalts, die so tun, als seien sie philosophisch. Und wie ungeschickt, dieser Autor darin ist, Landschaften zu beschreiben! Was er an Australienschilderungen bietet, könnte auf der halben Welt angesiedelt sein. Eine maßlose Enttäuschung-
F von Daniel Kehlmann
F von Daniel Kehlmann
41 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen völlig überschätzt, 1. September 2013
Viel hat man sich vom neuen Kehlmann versprochen, und wenig hält der Roman. Die Geschichten um drei Brüder sind zwar geschickt miteinander verknüpft, doch zu erzählen hat dieser Autor eigentlich nichts. Ein dicker Pfarrer, der nicht an Gott glaubt, ein Finanzberater, der leichtsinnig das Geld anderer Leute auf den Kopf haut, ein mittelmäßiger Maler, der Bilder fälscht, und ein Mann, der auf einem S-Bahnhof zusammengeschlagen wird - all das hat man in den letzten Jahren in der Zeitung gelesen,und daraus macht Kehlmann, weil er keine wirkliche Geschichte zu erzählen hat, eine mühsame Erzählung, die vor lauter literarischen Anspielungen nicht… Mehr dazu
Johann Holtrop. Roman von Rainald Goetz
Johann Holtrop. Roman von Rainald Goetz
27 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen voller klischees, 26. September 2012
Was für ein dürftiges, von den Medien gehyptes Buch! Dabei handelt es sich nur die Geschichte eines Vorstandsvorsitzenden, der das Böse schlechthin verkörpert. Wenn die Welt nur so einfach wäre, wie sie sich Rainald Goetz vorstellt. Wie es mit Johann Holtrop enden wird, weiß man von den ersten Seiten an, kein Krimiautor würde sich so etwas Dürftiges erlauben. Und sprachlich ist das Buch ein richtiges Durcheinander. Zum Glück war der Roman nicht länger.