Michael G. Symolka

"Simi"
(REAL NAME)
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 68% (101 von 149)
Ort: Augsburg
 

Beiträge


Top-Rezensenten Rang: 51.304 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 101 von 149
Der Pfadfinder von James Fenimore Cooper
Der Pfadfinder von James Fenimore Cooper
und so kommt er auch daher - aber dafür kann er nichts! Das naiv moralinsauere besserwisserische Geschwätz von Natty Bumppo ist auf die Dauer enervierend - Coopers Kenntisse der Indianer, obwohl er in der Gegend wohnte, manchmal mangelhaft - die permanente Beweihräucherung von Mabel Dunhams zarter Figur hat, obwohl so wahrscheinlich nicht beabsichtigt, schon eine fast laszive Note - das permanente Pathos ist natürlich schon amerikanisch und nicht mehr allein britisch...oder puritanisch. Der verdeckte Rassismus ist der Zeit geschuldet - das schwarz-weiss-denken heute noch in dieser Form in der amerikanischen Gesellschaft verankert - da hat Cooper ein paar Mosaiksteine… Mehr dazu
'Til Your River Runs Dry von Eric Burdon
'Til Your River Runs Dry von Eric Burdon
6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hochverehrte Vorredner - ich widerspreche - mit Verlaub - "Soul of Man" war viel erdiger und "Lost within the Halls of Fame" origineller.
Zweifelsohne ein Album hoher Güte - nur genau dies ist ein Album, wo man, wie bemerkt sagen kann,nicht alles überzeugend. Klar hat Eric in den 70-ern und 80-ern viel mediokres bis schlechtes produziert (Darkness, Darkness), zuviel gegrölt, zuwenig den Blues gefüht und gesungen (ging auch verkaufstechnisch gründlich schief, nur bescheuerte treue Sammler haben das Zeug gekauft - Combeback war allerdings wieder großartig!) - war eben pleite der Junge (lost on Caimans), wollte auch mal wieder besseren Whiskey kaufen, hatte… Mehr dazu
Roots & Branches von Robin Trower
Roots & Branches von Robin Trower
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der traurige Trower....., 22. Februar 2013
genial waren seine Alben in den 70-ern - vor allem Bridge of Sighs mit dem großartigen James Dewar - den konnte er nie ersetzen - aber hier legt der ewig unterschätzte und als Hendrix-Epigone apostrophierte (warum nicht) ein großartiges Bluesalbum vor! Mit gutem Sänger und viel breiter Gelassenheit - mir muss er eh nix mehr beweisen - ich habe sein Spiel immer geliebt - ob bei Procol Harum (Whaling Stories etc.) oder bei Brian Ferry - aber am meisten in seiner eigenen Formation - I can`t wait much longer!

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