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stefanchallenge

 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 57% (13 von 23)
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 3.215.935 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 13 von 23
Choral am Ende der Reise: Roman von Erik Fosnes Hansen
Choral am Ende der Reise: Roman von Erik Fosnes Hansen
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hansen lässt sieben Musiker am Ende ihrer jeweiligen Lebenswege auf die Titanic gehen.
Ihr Ende teilen sie mit rund 1500 Passagieren.
Unter dem Bewusstsein, das das Ende unausweichlich ist, kommen die Rückgriffe auf die Lebenswege der einzelnen Musiker wie eine Befreiung vor.
Wie für Hansen typisch, laufen diese Lebenswege aber bis zum Besteigen des Schiffes so konsequent auf ihr Ende zu, das die vermeintliche Befreiung den Leser noch konsequenter auf das Unausweichliche zuführt.
Leider geht dem "Choral am Ende der Reise" die Symphonie der "Momente der Geborgenheit" ab, die Kapitel sind in sich abgeschlossen.
Zum Schluss aber… Mehr dazu
Im Land der letzten Dinge von Paul Auster
Im Land der letzten Dinge von Paul Auster
7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reale Utopie, 21. Januar 2004
Ob Orwell oder Huxley - die bekanntesten Utopien kommen ohne wesentliche - fiktive - technische/naturwissenschaftliche Errungenschaften (?) nicht aus.
Paul Auster schafft es. Er kombiniert reale Versatzstücke, von rechtsfreien Räumen in westlichen Grossstädten bis hin zu Weltuntergangssekten und Naturkatastrophen zu einem Moloch, der das Land der letzten Dinge ist.
Gerade das macht dieses Buch so faszinierend und ängstigend.
Wir kennen die Details und sehen nun ein neues Ganzes.
Im Land der letzten Dinge lässt nicht unberührt, es fesselt und rüttelt auf.
Die Kürze des Buches verstärkt diesen Effekt. Es entwickelt ein… Mehr dazu
Die Entdeckung des Himmels von Harry Mulisch
Die Entdeckung des Himmels von Harry Mulisch
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Diese Geschichte über die Freunde Max und Onno war für mich - eigentlich lese ich fast ausschließlich Amerikaner - ein echter Versuch. Am Anfang haben mich dann auch die holländischen Namen der Akteure irritiert und ich hatte Schwierigkeiten, bei dem Buch zu bleiben.
Mittlerweile bin ich auf den letzten Metern und habe mich an die Namen gewöhnt und habe festgestellt, dass es Autoren gibt, die das Trauma des Nationalsozialismus ohne die deutsche Selbstzerfleischung in einem gut lesbaren und spannenden Roman unterbringen und dennoch dem Thema gerecht werden.
Was mir an diesem Buch gefällt, ist, dass er nicht um die NS-Zeit kreist, sondern sie als ein… Mehr dazu

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