Lieselotte Schiesser

(REAL NAME)
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 85% (175 von 207)
Ort: Kreuzlingen, Schweiz
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 28.433 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 175 von 207
Erinnerungen an eine Ehe: Roman von Louis Begley
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kastenwesen, 3. Dezember 2013
Begley folgt in diesem Buch über eine unglückliche und gescheiterte Ehe, einem Vorgehen, das er bereits in "Ehrensachen" und anderen seiner Werke verfolgte: Er seziert bei den Betrachtungen über die Gründe für das Scheitern, das "Kastenwesen" der Oberschicht der amerikanischen Ostküsten-Society. Sein Protagnonist Philip - Schriftsteller wie Begley selbst - hört erst (eher unwillig) dem Lamento einer alten Bekannten über ihren längst verstorbenen und von ihr geschieden gewesenen Ehemann zu. Philip kannte und schätzte diesen Mann, und seine Erinnerungen an ihn unterscheiden sich von jenen der verbitterten Frau erheblich. Da er aber… Mehr dazu
The Cook von Wayne Macauley
The Cook von Wayne Macauley
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die ultimative "Kochshow", 21. Oktober 2013
Eines kann man verprechen, ohne vom Inhalt des Buches viel zu verraten: Die Leser/innen werden Kochshows wie "Jamie's Kitchen" oder deren deutschen Pendant "Rachs Restaurantschule" künftig mit anderen Augen sehen... Um "The Cook" von Wayne Macauley auf Englisch lesen zu können, muss man kein Englisch-Crack sein (wenn man's ist, schadet das aber nicht): Der titelgebende Koch ist der 17-Jährige Zac, der als letzte Chance vor dem Knast, die Koch/Restaurantschule eines bekannten Fernsehkochs besuchen kann. Er erzählt seine Geschichte - und so schreibt Macauley sie auch: weitgehend einfacher Wortschatz, schnörkellos. Gewöhnen muss man sich einzig daran, dass der… Mehr dazu
Des Finders Lohn: Kriminalroman von Ruth Rendell
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Warnung - kein Krimi, 1. August 2013
Die vier Sterne-Wertung für Ruth Rendells "Des Finders Lohn" bezieht sich auf das Buch als solches. Nicht auf den "Kriminalroman", als den der Verlag (blanvalet) das Buch bezeichnet. Denn genau das ist es nicht: ein Kriminalroman. Als Krimi müsste man ihm Null bis maximal einen Stern geben. Der Kuckuck weiss, welcher Teufel blanvalet geritten hat, diesen Roman als Krimi zu bezeichnen - er erfüllt nirgends die Kriterien für einen solchen (Mord/Verbrechen und dessen Aufklärung im Zentrum der Handlung).
Ruth Rendell hat in früheren Jahren - damals noch bei Diogenes - auch im deutschsprachigen Raum Romane unter dem Pseudonym Barbara Vine veröffentlicht… Mehr dazu