The Libertine

 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 78% (36 von 46)
Ort: is locked in jail
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 2.602.181 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 36 von 46
The Death of Nightlife von Help She Can't Swim
The Death of Nightlife von Help She Can't Swim
Das Nachfolgealbum des Debüts 'Fashionista Super Dance Troupe' mag zwar im Vergleich mit diesem nicht mehr ganz so erbarmungslos jugendlich klingen, aber trotzdem haben die Band und somit auch die Songs ihre Attitüde behalten: Ein Aufbäumen gegen die Falschheit der Menschen und der widersprüchlichen Gesellschaft, das Hassen der unausweichlichen Einengung und Enttäuschung (>Just Be Social<) und dieses generelle sich abgrenzen von all dem, ein sich über das Verachtete stellen (>I Think The Record's Stopped< oder >All The Stars<). Textlich ist das alles nach wie vor deutlich, musikalisch ist der Sound (dabei vor allem der Gesang) vielleicht ein bisschen… Mehr dazu
Strange House von The Horrors
Strange House von The Horrors
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
So stehts auf dem gerade erschienenen Debüt dieser jungen englischen Band. Und damit wird (spätestens jetzt) klar, dass es sich hierbei nicht um noch eine ach so tolle Brit-Pop-Band handelt, sondern um etwas Anderes, Ungewöhnliches, Eigenständiges.
Neben treibendem Schlagzeug ("Coffin Joe") und Bass ("Tomethy Furse")ist besonders die ausgeflippte Orgel ("Spider Webb") und Gitarre ("Joshua von Grimm"), insbesondere aber der tiefe, raue Gesang von "Faris Rotter", der mit seinen großartigen dunklen Texten (oder teilweise eher schon kurzen aber unglaublich aussagekräftigen Geschichten z.B in dem Song "Gloves") oft mehr einem Brüllen oder Schreien… Mehr dazu
Unknown Pleasures von Joy Division
Unknown Pleasures von Joy Division
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Depression in Perfektion, 11. März 2007
Dieses Meisterwerk von einem Album ist nichts für Menschen, die immer fröhlich sind, die sich noch nie völlig verloren und einsam gefühlt haben, die noch nie enttäuscht von der ganzen Welt waren, die sich noch nie nach dem Sinn gefragt haben.

Alle anderen, die sich auf dieses Album einlassen (wollen), werden sich verstanden fühlen. Denn die Songs sind sehr düster. Alles, von Drums über Gitarren bis hin zur unglaublichen Stimme Ian Curtis', die mit den depressiven Texten einen Großteil des Sounds ausmacht, ist düster. Und trotzdem ist man überzeugt, dass alles, was man hört, die Wahrheit ist, dass alles stimmt, dass es… Mehr dazu