Gershwins pianistisches Bravourstück "Rhapsody in Blue" wurde bzw. wird immer wieder von musikwissenschaftlicher Seite odentlich zerpflückt. Unter anderem wird gerne behauptet, die Rhapsody weise "formale", also kompositorisch - handwerkliche Schwächen auf. Außerdem sei das Stück mit seinen skylinehaften Klangbeschwörungen zwar ein effektvoller Konzertschlager, mehr aber auch nicht.
Mein persönliches Fazit: Manches davon mag vorstellbar sein, manches ist sicher ungerechtfertigt. Ist mir eigentlich auch egal. In summa liebe ich die "Rhapsody" nämlich gerade WEGEN Ihrer "Plakativit", oder besser gesagt Ihrer fehlenden… Mehr dazu