Horst Oberbeil kommt seinem eigenen Ich nie zu nahe, aber er verliert es auch nicht aus den Augen.
Er wirft nicht mit lyrischen Nebelkerzen, zieht das helle Licht des Verstandes vor.
Sentimentale Gefühlspoesie ist ihm ebenso fremd wie protokollierende Lyrik.
Sein Blickfeld ist offen, er liebt die Vielfalt.
Er schließt die Augen nicht vor Gewalt und Verbrechen, ob in Siegburg oder anderswo.
Und er steigt hinab in Geschichte, zu den Hühnengräbern, sie "lebt in ihm", wird ihm Gegenwart.
Lyrische Verschleierungen entsprechen nicht seinem Stil. Deshalb erscheint es zuerst,
als läsen sich seine Gedichte leicht, aber sie…
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