Conrad Cortin

"Cortin"
 
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Ort: München
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 1.797.872 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 5 von 5
Wacholderfeuer: Gedichte von Horst Oberbeil
Wacholderfeuer: Gedichte von Horst Oberbeil
Horst Oberbeil kommt seinem eigenen Ich nie zu nahe, aber er verliert es auch nicht aus den Augen.
Er wirft nicht mit lyrischen Nebelkerzen, zieht das helle Licht des Verstandes vor.
Sentimentale Gefühlspoesie ist ihm ebenso fremd wie protokollierende Lyrik.
Sein Blickfeld ist offen, er liebt die Vielfalt.
Er schließt die Augen nicht vor Gewalt und Verbrechen, ob in Siegburg oder anderswo.
Und er steigt hinab in Geschichte, zu den Hühnengräbern, sie "lebt in ihm", wird ihm Gegenwart.
Lyrische Verschleierungen entsprechen nicht seinem Stil. Deshalb erscheint es zuerst,
als läsen sich seine Gedichte leicht, aber sie… Mehr dazu
Kopf und Körper von Jörg Neugebauer
Kopf und Körper von Jörg Neugebauer
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Liebesreigen, 29. April 2008
In dem Buch steckt mehr, als man beim ersten Lesen erfassen kann. Deshalb ist dies nur ein subjektiver Versuch, den Eindruck zu beschreiben, den es auf mich gemacht hat.
Um vorneweg das Hauptmotiv zu nennen: Dem Autor geht es nach meinem Dafürhalten darum, die Tiefen der weiblichen Seele auszuloten. Ob das gelungen ist, oder überhaupt gelingen kann, ist eine andere Frage. Doch es ist höchst reizvoll wie er die erotischen Spielarten durchdekliniert, mit Feingefühl und Delikatesse, ohne Anzüglichkeiten. Gleich zu Beginn der Lektüre war ich erinnert an Schnitzlers Liebesreigen-Novellen. Auch in diesem Roman werden die Personen hineingezogen in einen Reigen,… Mehr dazu
Neuerfindung der Armut von Teja Bernardy
Neuerfindung der Armut von Teja Bernardy
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neuerfindung, 10. März 2008
In seinem neuen Buch analysiert Teja Bernardy verborgene, verschleierte, weitgehend unbekannte Zusammenhänge zwischen Politik, Wirtschaft und Lebensstatus.
Und er spricht mit Fug und Recht von der "Neuerfindung der Armut". Detaillierter kann darauf nicht eingegangen werden. Das muss nachgelesen werden, damit einem sozusagen die Augen aufgehen.
Aber Teja Bernardy belässt es nicht bei der Theorie. Exemplarisch und bildhaft schildert er in dem Kapitel "Bewerbungskarussell" einen Einzelfall.
Siegfried Pescatore. hat einen für ihn idealen Einstellungsvertrag schon in der Tasche. Trotzdem arbeitet er, neugierig wie er ist, die restlichen Firmen noch ab, von denen er… Mehr dazu