Der Stadtzyniker

"Der Stadtzyniker"
 
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Top-Rezensenten Rang: 485.981 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 24 von 40
Kann man ja mal machen von Linn Penelope Micklitz
Kann man ja mal machen von Linn Penelope Micklitz
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein guter Anfang..., 20. November 2013
Wenn in einer Stadt die Berliner Lesebühnenkultur angekommen ist und ein eigenes Gesicht entwickelt hat, dann in Leipzig. Ob "Schkeuditzer Kreuz" oder "Lesebühne West"  niemand muss sich verstecken. Auf letzterer begegnet man regelmäßig der jungen Poetry Slammerin und Autorin mit dem coolen Namen: Linn Penelope Micklitz.

Ihr erstes gedrucktes Werk ist ein Reisemitbegleitungabenteuertagebuch mit schneller und leichter Sprache, das  wenn überhaupt  nur das Blatt der Jugend vor den Mund nimmt. Unterhaltsam ist es allemal, besonders, wenn man die Sprache der Poetry Slams zu schätzen weiß. Ich bin gespannt, was aus der Autorin wird, ihr erster… Mehr dazu
Wir müssen nur noch die Tiere erschlagen von Marlen Pelny
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das gefällt mir., 5. November 2013
Für mich als Lyrik-Legastheniker gleicht ein Gedichtband einem Gesetzestext oder der Rückseite einer Versicherungspolice. Alles was ich nicht beherrsche, versuche ich in regelmäßigen Abständen immer wieder, um erneut daran zu scheitern.

Aber manchmal kommt eben doch eine gerade Melodie aus der Blockflöte oder ich halte mich für zehn Sekunden auf dem Einrad. Und so finde ich manchmal tatsächlich Zugang zu den verschachtelten Worten und den sprerrigen Themen eines Gedichts. Und es zeichnen sich Bilder im Kopf von Situationen, die ich kenne, von Menschen und Ideen, die ich zu mögen scheine. Das gefällt mir.
Niemand hat die Absicht einen Tannenbaum zu errich&hellip von Michael-André Werner
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Eine schöner Querschnitt durch die Berliner Lesebühnenszene, der auf die unsägliche Weihnachtszeit vorbereitet. Ich predige es seit Jahren: Geht zu den Lesebühnen, da gibt es viel zu entdecken  für wenig Asche. Übrigens fehlen bei den hier angegebenen Autoren die meisten (insgesamt 32). Man trifft im Buch auf Urgesteine wie Hinark Husen, Uli Hannemann und Gotti aber auch auf Neuentdeckungen wie Chio Schuhmacher.

Das Buch sammelt amüsante und groteske Weihnachtsinterpretationen vom spontanen Besuch des Nazis von nebenan, brennenden Kinderbademänteln mit Kind darin und einem Berlin ohne Touristen. Nach der Lektüre scheint man… Mehr dazu