Der Anfang des Buches war ja noch einigermaßen spannend, aber dann flachte es immer mehr ab. Die vielen Sterne, die hier vergeben wurden, kann ich nicht nachvollziehen. Vieles ist dermaßen unlogisch, nicht nachvollziehbar und konstruiert, dass ich mich beim Lesen richtig geärgert habe, das Buch gekauft zu haben. 2 Sterne gibt es für den guten Einstieg in die Geschichte.
Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad, ein polnischer Jude und ein ägyptischer Moslem, reisen mit ihrem qietschbuntem, kitschig-skurrilem Wagen quer durch Deutschland. Was ist deutsch, wer sind wir Deutschen? Suchen das Gespräch zu allen wichtigen gesellschaftlichen Themen. Toleranz? Integration? Gottesdienst für Tiere oder Autos? Radeln für den Frieden (Frieden um jeden Preis?), ist ein Konzentrationslager als Gedenkstätte nicht genug?...usw. Fragen, hinterfragen, geben Hintergrundinformationen (z. B. zum Moscheebau in Duisburg) ruhig, unbequem, manchmal provokant (mit der Burka auf dem Oktoberfest), aber auch zurückhaltend/einfühlsam wie der Abstecher… Mehr dazu
Das neue Buch von Nicolas Barreau ist wie ein Soufflé: luftig, locker und leicht. Stellenweise sehr amüsant, gibt es bei dieser Geschichte die gleichen Zutaten wie bei den beiden vorangegangen Büchern: Paris, männlicher gutaussehender Single unter 40, hübsche junge Singlefrau, Irrungen und Wirrungen und letztendlich ein Happy-End. Leichter Lesegenuss, aber etwas zu vorhersehbar.