Otin

 
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Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 321.375 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 22 von 31
Strukturalismus: Ein Einführung von Lothar Fietz
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dem Vorrezensenten kann ich nicht zustimmen. Es mag sein, dass der Autor den Strukturlismus detailversessen seziert, aber m.E. ist das bei einem solchen weitreichenden theoretischen Fundament nicht unwesentlich. Es handelt sich hier um eine sehr umfangreiche Einführung durch den methodischen Strukturalismus in seiner Entstehung zur letztlichen Theorie, welche sich in fast allen geisteswissenschaftlichen Richtungen mannigfaltig niederschlug. So ist zwar der Fokus auf einen literaturwissenschaftlichen Strukturalismus (Prager Schule, russischer Formalismus) gelegt, auf diesem aber bei weitem nicht beschränkt. Der Autor verzichtet nicht auf etwaige Bezüge zu Anthropologie,… Mehr dazu
Filosofem von Burzum
Filosofem von Burzum
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kollaptische Musikkunst!, 18. Januar 2013
Filosofem gehört für mich zu den unerhörtesten Scheiben der modernen Musik.

Eigentlich bin ich nicht szenegeeicht, geschweige denn für irgendeine musikalische Subkultur prädestinierter Rezipient, doch die Filosofem lässt mich durch die qualitativ sehr hohe musikalische Klanggewalt immer noch in meiner Unbefangenheit, ohne mich in die ideologischen Sphären und Stimmungen des Black Metal vertiefen zu müssen.
Ich höre eigentlich alle möglichen guten Komponisten, Bands und Musiker von Format und Qualität, von Zappa über Pink Floyd, der späten Kate Bush, Nurse with Wound, Moby und einige an Ruf limitiertere… Mehr dazu
50 Words for Snow von Kate Bush
50 Words for Snow von Kate Bush
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen später Meilenstein, 13. Januar 2013
Den Kommentaren und Standpunkten der Vorrezensenten ist kaum etwas hinzuzufügen.

Dieses Album ist Meisterwerk; an Tiefe, Eindringlichkeit und träumerischer Sentimentalität. Einige Rezensenten, die dieses Album negativ bewerten, behaupten, es sei langweilig. Das mag man so sehen, aber das kann ich nun absolut nicht nachvollziehen. Schließlich sind die einzelnen Stücke zwar mitunter sehr mantrisch, getragen und dahinfließend (snowflake), aber doch nie berechenbar und oberflächlich. Die Stücke sind auf sanfte Art verspielt, die Instrumentation liegt dabei in einer genialen relativen Ausgeglichenheit (misty) zwischen Einfachheit und Tiefe… Mehr dazu