Thomas Ehlers

 
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Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 1.502 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 295 von 363
Macbeth von Leonard Warren
Macbeth von Leonard Warren
Die Leinsdorf-Einspielung von Verdis Königsdrama Macbeth gehört heute noch zu den führenden Aufnahmen im Katalog; vereint sie doch mit Leonie Rysanek und mehr noch mit dem fantastischen Leonard Warren zwei Singschaupieler, die das Drama hier auch "auf der Konserve" erfahrbar machen. Besonders Leonard Warren scheut sich nicht, seinem König auch schroffe Töne zu verleihen, was die Tiefe der Rolle sehr erfahrbar macht. Und auch die Rysanek ist hier mehr als nur ein "Callas-Ersatz", auch wenn sie den Stimmeinsatz etwas dem reinen Belcanto voranstellt. Jerome Hines gibt mit schwarzem Bass einen hervorragenden Banquo und auch Bergonzi verleiht der… Mehr dazu
Zaide (Das Serail), KV 344 von Nikolaus Harnoncourt
Zaide (Das Serail), KV 344 von Nikolaus Harnoncourt
Nikolaus Harnoncourt gefällt mir nicht durchgehend mit seinen Mozart-Interpretationen, aber der vorliegende Mitschnitt einer konzertanten Aufführung der unvollendet gebliebenen Mozart-Oper überzeugt mich. Hervorragend auch die Idee, dass Tobias Moretti die Geschichte mit seiner selbstverfassten Nacherzählung umrahmt. Die Sänger erfreuen durch die Bank, allen voran Diana Damrau in der Titelpartie, die die verlangsamte Lesart Harnoncourts geschickt nutzt, um die Gefühlsskala der Zaide komplett auszuschreiten. Eine wunderbare Aufnahme, mit der es gelingen sollte, dieses nicht so bekannte Werk ein wenig mehr in den Fokus zu rücken.
Mozart: Zaide (das Serail) KV 344 von Nikolaus Harnoncourt
Mozart: Zaide (das Serail) KV 344 von Nikolaus Harnoncourt
Nikolaus Harnoncourt gefällt mir nicht durchgehend mit seinen Mozart-Interpretationen, aber der vorliegende Mitschnitt einer konzertanten Aufführung der unvollendet gebliebenen Mozart-Oper überzeugt mich. Hervorragend auch die Idee, dass Tobias Moretti die Geschichte mit seiner selbstverfassten Nacherzählung umrahmt. Die Sänger erfreuen durch die Bank, allen voran Diana Damrau in der Titelpartie, die die verlangsamte Lesart Harnoncourts geschickt nutzt, um die Gefühlsskala der Zaide komplett auszuschreiten. Eine wunderbare Aufnahme, mit der es gelingen sollte, dieses nicht so bekannte Werk ein wenig mehr in den Fokus zu rücken.