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Arndt Stroscher

Mr. Rail
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 77% (61 von 79)
In eigenen Worten:
Lesend lebend dem Leben das Lesen abgewinnen und lebend lesend dem Lesen das Leben abringen....

Interessen
Literatur
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 150.554 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 61 von 79
Boy 7: Vertraue niemandem. Nicht einmal dir selbst&hellip von Mirjam Mous
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
'Boy 7' ' so harmlos kommt der Titel daher. 'Vertraue niemandem außer Dir selbst.' Auch keine weltbewegende Neuigkeit ' eher der eigenen Lebenserfahrung entsprechend und damit auch nicht gerade der Türöffner in eine andere Welt ' in die Welt der phantasievollen Jugendliteratur.

Wäre da nicht die Beschreibung des Inhaltes auf der Rückseite des unschuldigen schneeweißen Taschenbuches ' wäre da nicht das erste Kapitel, das mit seiner Ausgangssituation so einzigartig daherkommt, dass es unmöglich scheint, sich dem Sog der Handlung zu entziehen.

Ein Junge kommt inmitten einer einsamen Grasebene zu sich. Nichts in seinem Inneren… Mehr dazu
Jacob beschließt zu lieben: Roman von Catalin Dorian Florescu
Jacob beschließt zu lieben: Roman von Catalin Dorian Florescu
10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
In der Weltliteratur gibt es einen Jungen, der beschloss nicht mehr zu wachsen, um dem Irrsinn der Welt zu entfliehen. Mit einer Trommel aus Blech bewaffnet wird er zum Symbol der Verweigerungshaltung gegenüber dem Unabwendbaren. Oskar Matzerath beschloss ein Kind zu bleiben. Die Blechtrommel gelangte zu Weltruhm.

Jacob beschließt zu lieben

Ungewöhnlich mutet der Titel des Romans von Catalin Dorian Florescu an. Rational eine emotionale Ebene anzustreben scheint ebenso unmöglich, wie sich dem Wachstum zu verweigern. Assoziativ gehen Jacob und Oskar Hand in Hand durch die gleiche Epoche der Weltgeschichte ' jeder auf seine Weise, unverwechselbar ' in… Mehr dazu
Kriegstagebuch 1914-1918 von Helmuth Kiesel
Kriegstagebuch 1914-1918 von Helmuth Kiesel
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Jugend im Krieg, 23. Februar 2011
In dem bei Klett-Cotta erschienenen Kriegstagebuch aus dem Ersten Weltkrieg werfen wir einen ungeschönten Blick auf das Gefühlsleben eines Menschen, seiner Motive und naiven Hoffnungen im tobenden Sturm der Jahre 1914 ' 1918. Jünger ist hier der große Diarist seines eigenen Lebens, schildert frei von ideologischem Pathos oder verbrämten Leitbildern den unvorstellbaren Alltag in den Schützengräben eines Zermürbungskrieges.

Seine erste Flucht vor dem gestrengen Vater führte ihn in den Dienst der französischen Fremdenlegion. Schnell platzten die Wunschträume von Abenteuer und Reisen um die Welt im brutalen Einsatz der… Mehr dazu