Martin Stauder

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Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 83% (846 von 1.015)
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 174.421 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 846 von 1015
Die Kinder Liliths: Fantasy-Roman von Julia Kathrin Knoll
Die Kinder Liliths: Fantasy-Roman von Julia Kathrin Knoll
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Auch wenn wir auf Seite 586 lesen Die Liebe der Sterblichen ist so vergänglich wie ein Windhauch , kann der Roman Sehnsüchte nach ewiger und vollkommener Liebe wecken, denn die Liebe zwischen dem Elfenwesen Alahrian und der sechzehnjährigen Schülerin Lillian scheinen dieses Liebesideal zu verkörpern. Allerdings ist Alahrian kein Mensch und ist unsterblich, machte Bekanntschaften mit Botticelli, Marie Antoniette und Fréderic Chopin. Aufgrund der langen Lebenserfahrung des Elfen verwundert doch seine Unerfahrenheit in Liebesdingen. Gerade dieses macht ihn aber sympathisch, denn Lillian, im Roman meist Lilly genannt, ist seine erste und einzigste Liebe, darum… Mehr dazu
Die See: Roman von John Banville
Die See: Roman von John Banville
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
John Banville ist ohne Zweifel ein großer Sprachartistiker. Die Handlung des Romans, wenn es überhaupt eine Handlung ist, scheint völlig sekundär. Es handelt sich um die Erinnerungen des Kunsthistorikers Max Norden, der sich an seine Kindheit erinnert, an die Ferien am Strand, an seine erste Verliebtheit. Auslöser dieses Bewusstseinsstroms in seine Vergangenheit ist der Tod seiner Frau Anna, die im Krankenhaus an einem Krebsgeschwür gestorben ist.

Die Sprache ist das wesentliche in dem Roman, sie beeindruckt nicht nur, der Leser fließt über so viele betörend schöne Textstellen dahin, dass ich den Roman unbedingt weiter empfehlen… Mehr dazu
Der arme Swoboda von János Székely
Der arme Swoboda von János Székely
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
In dem Kurzroman Der arme Swodoba erzählt János Székely im satirischen Ton von der grenzenlosen Dummheit und Einfältigkeit eines Gepäckträgers, der in einem kleinen tschechoslowakischen Kaff, an dem die Weltgeschichte, ohne Eindruck zu hinterlassen, vorbeigezogen ist, die Koffer von Bahnreisenden trägt und durch zusätzliche kleine Dienstleistungen noch ein paar Münzen dazuverdient. Als im Frühjahr 1939 die Nazis in den Ort einmaschieren und Chaos anrichten, beeindruckt Swodoba das herzlich wenig, hat er doch schon mehrere Herrscher erlebt, die keine Tschechen waren und trotzdem das Land regierten.

Székely erzählt… Mehr dazu

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