Raumzeitreisender

(TOP 500 REZENSENT)
 
Top-Rezensenten Rang: 152
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 91% (2.147 von 2.350)
Ort: Lummerland
In eigenen Worten:
"Der Realist ist insofern naiv, als er nicht zur Kenntnis nimmt, daß wir alle nicht in der Welt leben, sondern nur in dem Bild, das wir uns von der Welt machen." (Hoimar von Ditfurth, 1989, Innenansichten eines Artgenossen, S. 383)
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 152 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 2147 von 2350
Der Hals der Giraffe: Bildungsroman von Schalansky&hellip
4.0 von 5 Sternen Abenddämmerung, 27. August 2014
Inge Lohmark unterrichtet seit dreißig Jahren Biologie an einem kleinen Gymnasium im hinteren Vorpommern. Sie ist eine Lehrerin der alten Schule, autoritär, distanziert und unnachgiebig. Kritiker halten ihre Lehrmethoden für veraltet und werfen ihr fehlende Sozialkompetenz vor. Belege dafür gibt es zur Genüge, z.B. ihr Plan mit zynischen Beschreibungen ihrer Schüler oder ihr (damaliges) Verhalten gegenüber ihrer Tochter im Unterricht. Autorin Judith Schalansky hat den Roman aus der Perspektive von Inge Lohmark verfasst.

Mangels Nachwuchs soll die Schule in vier Jahren geschlossen werden. Das drückt auf die Stimmung. Ort, Zeit,… Mehr dazu
Die Jenseitsmythen der Menschheit von Steinwede. D&hellip von Steinwede. Dietrich
3.0 von 5 Sternen An was glauben Menschen?, 26. August 2014
Vor 100 000 Jahren begannen Menschen ihre Toten zu bestatten und die Gräber kunstvoll auszuschmücken. In fast allen Kulturen der Welt war der Glaube verbreitet, dass der Tod kein Ende sei, sondern ein Durchgang. Es entstanden Jenseitsbilder, die das Verhalten der Menschen geprägt haben. Dies geschah nicht immer zum Wohl der Menschen, sondern oftmals wurde ein Geschäft mit der Angst betrieben.

Es gibt grundsätzliche Unterschiede zwischen dem linearen Weltbild der Juden, Christen und Muslime und dem zyklischen Weltbild der Hindus und Buddhisten. Dem Glauben an "ein" irdisches Leben und dem ewigen Leben als Erlösung steht ein irdischer Kreislauf… Mehr dazu
Andreas Eschbach: Ein König für Deutschland von Andreas Eschbach
4.0 von 5 Sternen Ein spannender Politthriller, 25. August 2014
Andreas Eschbach ist es nach "Der Nobelpreis" und "Ausgebrannt" wieder einmal gelungen, ein brisantes Thema ideenreich aufzuarbeiten. Wer anfängt, den Roman zu lesen, legt ihn erst wieder weg, wenn das Ende erreicht ist. Dies gilt, obwohl Eschbach im Klappentext sehr viel vom Inhalt verrät. Warum er das tut, bleibt rätselhaft. Jedoch werden die Leser durch das "Wie" der Beschreibungen entlohnt.

Eschbach hat Erfahrungen als Programmierer. Seine informationstechnischen Erklärungen sind präzise und überzeugen. Der Roman ist gut recherchiert, was durch zahlreiche Fußnoten belegt wird. Auf Basis des aktuellen technischen Wissensstandes und… Mehr dazu