Alsda Bücherwurm

 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 79% (274 von 347)
Ort: Innerschweiz
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 156.352 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 274 von 347
Die Kunst des klaren Denkens: 52 Denkfehler, die S&hellip von Rolf Dobelli
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der "Overflow Bias", 20. Februar 2012
Was ich schätze, ist die kurze, knappe und damit sehr eingängliche Aufzählung von Denkmustern - ein "get abstract" der gedanklichen Fehlleitungen und -leistungen. Das ist erreicht, indem 3 bis 4 seitige Kapitel jeweils ein Phänomen erklären und es abschliessen. Die Trennschärfe zu anderen Kapiteln wird teilweise durch Querverweise erzielt, die jedoch dank der Kurzweil beim Lesen von mir völlig unbeachtet überlesen wurden. Vor- und Zurückblättern wird zwar angeregt.

Der grosse Vorteil ist jedoch auch der mögliche grosse Nachteil. Gewisse Phänomene werden oberflächlich und sogar widersprüchlich beschreiben. Dem… Mehr dazu
Ans Meer: Roman von Tim Krohn
Ans Meer: Roman von Tim Krohn
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Familienbande aufgelöst, 10. Januar 2010
Ich war gespannt auf Tim Krohns neusten Roman. Wie würde er sich ausserhalb des Kantons Glarus (Vrenelis Gärtli, Quatemberkinder) erzählerisch positionieren?

In "Ans Meer" erzählt er eine Familiengeschichte über 3 Generationen. Ausgehend von den beiden Freundinnen Josefa und Anna, beide seit dem 17. Lebensjahr als beste Freundinnen getrennt und dem elfährigen Sohn von Josefa, Jens.

Josefa zog damals in die Schweiz, wurde schwanger, gebar Jens und arbeitete fortan als alleinerziehende Mutter in einer Autovermietung. Anna studierte, psychologisierte und kämpft um den richtigen Lebensplan. Doch da spielte sich etwas in der Vorgeneration… Mehr dazu
Herr Adamson von Urs Widmer
Herr Adamson von Urs Widmer
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vertrauensvoll mit Begleitung, 13. September 2009
"Gestern bin ich vierundneunzig Jahre alt geworden". Wir schreiben das Jahr 2032. So beginnt das Buch, in dem unser Erzähler - heisst er Horst? doch das wäre nebensächlich - schon auf der zweiten Seite auf seinen 8. Geburtstag zurückblendet. Uns werden aus der Erinnerung des Hochbetagten, dem sich mit Hilfe der symbolischen Geschenke auf die letzte Reise Vorbereitenden, erst Mal die Begegnungen mit Herrn Adamson geschildert. Diese haben ihn geprägt wie keine anderen in seinem Leben.

Herr Adamson wirkt kauzig. Es stellt sich heraus, dass nur unser Bub ihn sieht, und ihn Kraft der Liebe als Begleiter gewinnt. Herr Adamson, ein netter Einfall, ist in just… Mehr dazu