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S., Harald

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Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 89% (48 von 54)
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 197.749 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 48 von 54
Der Feind im Schatten: Kurt Wallanders 11. Fall von Henning Mankell
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zäh und enttäuschend, 29. März 2013
Wer die bisherigen Wallander-Bücher gelesen hat, wird schwer enttäuscht sein:
- Wallander ist von Wehmut, Selbstmitleid und einer penetranten Auseinandersetzung mit dem Altern gezeichnet, die spätestens nach 100 Seiten lästig werden.
- Der Fall selbst zieht sich zäh und ohne Spannung dahin. Bewegung entsteht nur durch ebenso zufällige wie beliebige neue Erkenntnisfetzen, die immer wieder plötzlich eingefügt werden.
- Der Erzählfaden wird zudem durch ständige Rückblenden auf alte Wallander-Fälle wie Einblenden von anderen Fällen erschwert, die nichts mit dem aktuellen Fall zu tun haben.
Unter dem Strich:… Mehr dazu
Die Kunst des klaren Denkens: 52 Denkfehler, die S&hellip von Rolf Dobelli
20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch ist eine Sammlung von Kolumnen, die einmal wöchentlich in der FAZ und der SonntagsZeitung erschienen sind. Und genau da liegt das Problem: was sich in wöchentlicher Folge noch leicht liest und als flotte Denkanregung geeignet sein mag, ist deshalb noch lang nicht geniessbar in Buchform! Im Gegenteil: Die Summe der Kolumnen macht deutlich, wie sehr sie auf Halbwissen beruhen und mitunter recht oberflächlich dahingeschrieben wurden. Was fehlt, ist die gedankliche Verarbeitung der vielen lose und beliebig aneinandergereihten Anekdoten und Beispiele. Das wirklich Spannende ist eigentlich nur, bei jeder Kolumne erneut die vielen eigenen Denkfehler des Autors… Mehr dazu
Das falsche Urteil: Roman von Hakan Nesser
Das falsche Urteil: Roman von Hakan Nesser
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Aufbau und Anlage der Geschichte sind vielversprechend. Und so liest man voller Freude die ersten 200 Seiten. Doch dann folgt abrupt ein Wechsel: aus einer gescheiten Geschichte wird eine eine elende Zeilenschinderei. Der Autor verzögert die Handlung völlig unmotiviert und ergeht sich in halbphilosophischen Betrachtungen. Auf den letzten 20 Seiten fällt ihm ein, dass er noch zum Schluss kommen muss. Die Konsequenz ist absolut unbefriedigend: In einem rasanten Ritt werden neue Namen eingeführt, unmotiviert Spuren gelegt, um dann am Schluss wie aus der Zauberkiste den Mörder zu präsentieren. Ich mag viele Krimis von Hakan Nesser, aber dieser ist schlichtweg… Mehr dazu