Gerneleser

 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 86% (32 von 37)
 

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Top-Rezensenten Rang: 3.397.247 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 32 von 37
Glamorama: Roman von Bret E Ellis
Glamorama: Roman von Bret E Ellis
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Ende der Gedankenlosigkeit, 20. Februar 2007
Mit Glamorama beweist Bret Easton Ellis wieder einmal wie man einen erschreckend tiefen Roman über die dekadente Oberflächlichkeit der Gegenwart schreibt.

In seiner unnachahmlichen Art beschreibt er den langsamen Niedergang eines männlichen Models den die Selbstverliebtheit und Intresselosigkeit immer weiter in die Fänge ungeahnter Gewalt treibt aus der er sich durch sein ängstliches Gezappel immer weiter verstrickt.

Für mich einer der besten Romane. Nicht nur von Bret Easton Ellis.
Reise ans Ende der Nacht, Sonderausgabe von Louis-Ferdinand Céline
Reise ans Ende der Nacht, Sonderausgabe von Louis-Ferdinand Céline
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endstation der Illusion, 20. Februar 2007
Was soll man zu einem derart großen Roman noch für Worte verlieren? Ich habe dieses Buch bereits mit sechzehn oder siebzehn Jahren gelesen und es hat mir seit dem bei der Betrachtung und Beurteilung meiner Umwelt und den vielen kleinen und großen Lügen dieser Gesellschaft sehr geholfen.

Celine versteht es in seinem Roman schockiernd gut all die Fasaden die sein Protagonist kreutzt niederzureissen und die Schattenseiten bloßzustellen. Für Wahr ist diese Verkettung an Tristesse an mancher Stelle überzeichnet, aber genauso deckt sie an anderen vieles unbearmherzig auf.

Es bleibt zu erwähnen, dass die Übersetzung aus dem… Mehr dazu
Das Gedicht des Pornographen: Roman von Michael Turner
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Mit sechzehn. Mein erster Porno. Eigentlich Pornos. Es waren drei..."

So beginnt der dritte Roman des kanadischen Autors Michael Turner, dessen ersten zwei Romane, "Hard Core Logo" und "American Whiskey Bar", sogar verfilmt wurden.

Nun könnte man schnell dem Trugschluss aufsitzen in diesem Roman geht es lediglich um in sich bewegende Körperteile, nackte Haut und der Beschreibung hemmungslos steriler Lust. Damit wäre man mit seinem Urteil allerdings sehr weit am Ziel vorbeigeschossen. Viel mehr erzählt Turner eine nahezu sensible Geschichte über einen namenlosen Ich-Erzähler und seine Jugendfreundin Nettie.

Das fast schon… Mehr dazu