T. Wegberg

"Textremist"
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Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 83% (25 von 30)
Ort: Berlin
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 275.917 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 25 von 30
Von Ende bis Anfang: Projektarbeit zum Thema Leben&hellip von Inge Beer
5.0 von 5 Sternen Universell einsetzbar, 9. September 2013
Tod und Sterben gelten immer noch als Tabuthemen - erst recht im Umgang mit Kindern. Tatsächlich können Vorschulkinder die Tragweite des Todes oft noch nicht richtig erfassen, sondern halten ihn eher für einen besonders tiefen Schlaf oder eine lange Reise. Das ist aber kein Grund, sich darüber auszuschweigen! Inge Beer zeigt in ihrem Buch, wie Pädagogen, aber auch Eltern den Wissenshunger kleiner Kinder stillen können, ohne ihnen Angst zu machen.

Das Entscheidende an ihrem Projektansatz ist die aktive Einbeziehung der Kinder selbst. Anstatt ihre Fragen aus der Erwachsenen-Perspektive zu beantworten, wird ihnen zunächst die Möglichkeit… Mehr dazu
Matchbox Boy von Alice Gabathuler
Matchbox Boy von Alice Gabathuler
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5.0 von 5 Sternen Im Sog des Geschehens, 25. Februar 2013
Jorina, Dany und Leonie sind reiche, verwöhnte Oberschulzicken und verbringen die Sommerferien am elterlichen Swimmingpool mit genau jenen Gesprächen und Tätigkeiten, die man eben von solchen Mädchen erwartet. Der neue Gärtner - jung, gut aussehend, offenbar ein bisschen scheu - kommt ihnen gerade recht. Aus Langeweile machen sie ihn heiß, um ihn dann abblitzen zu lassen, oder demütigen ihn mit entwürdigenden Befehlen. Nach wenigen Tagen taucht er nicht mehr auf.

Stattdessen sind die drei Mädchen plötzlich Opfer einer groß angelegten Cybermobbing-Kampagne, die an ihrer Schule beginnt und immer weitere Kreise zieht. Jemand… Mehr dazu
Die späte Ernte des Henry Cage: Roman von David Abbott
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verschwendung, 26. August 2012
Ein furioser, überaus fesselnder Auftakt: Der Großvater Henry erscheint zur Beerdigung seines achtjährigen Enkels, an dessen Unfalltod er mitschuldig ist. Wie kann ein Mensch mit einer solchen Erfahrung weiterleben? Wie wird das sein Verhältnis zum Sohn und zur Schwiegertochter beeinflussen? Können sie ihm verzeihen? Oder bleibt ein Riss, der zur nachhaltigen Entfremdung führt?

Schade, dass Abbott keine einzige dieser Fragen beantwortet, sondern stattdessen ganz unvermittelt vier Jahre zurückgeht. Nun gut, denkt der Leser etwas irritiert, aber angesichts der spannenden Einleitung geduldig, dann werden wohl jetzt die Ereignisse aufgerollt, die… Mehr dazu