Ulrich Groh

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Meine Welt ist die Musik!
Top-Rezensenten Rang: 350
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 81% (3.169 von 3.929)
Ort: Mittelhessen

 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 350 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 3169 von 3929
Die Würde ist antastbar: Essays von Ferdinand von Schirach
Die Würde ist antastbar: Essays von Ferdinand von Schirach
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nein, es geht in diesem Buch nicht primär um Verbrechen, schicksalsträchtige Wendungen und Begebenheiten oder aber um raffiniert ausgeklügelte Kriminalfälle mit ebensolchen Schachzügen, jenem Terrain also, mit dem von Schirach zu Recht reussierte und eine Mehrheit der Leser für sich gewinnen konnte. Der Autor legt vielmehr eine Sammlung von Essays vor, die allesamt bereits in einem großen deutschen Wochenmagazin veröffentlicht wurden und die inhaltlich nicht aufeinander aufbauen.
Weshalb, so würde ich fragen, hätte ich das Buch nicht gelesen, sollte ich mir diesen Band dennoch zulegen? Warum mich mit einem Potpourri an kurzen… Mehr dazu
Der Nazi und der Kunstfälscher: Die wahre Geschich&hellip von Edward Dolnick
Was kann ein nur mittelmäßig begabter Maler tun, um sein Budget aufzubessern und somit der Dauermisere zu entfliehen? Der Niederländer Han van Meegeren, keineswegs eine Koryphäe seines Metiers, doch hiervon gänzlich unbeeindruckt seines Genies mehr als gewiss, verlegt sich auf das Kopieren berühmter Werke des großen Barockmalers Jan Vermeer. So entstehen während der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts eine ganze Reihe von Bildern, die unter dem wohlklingenden Namen des großen Kollegen auf den Kunstmarkt gelangen.
Ein Husarenstück, ein gewagtes Unterfangen, doch die Rechnung geht auf. Viele Interessenten, darunter gar das… Mehr dazu
Only the Lonely von Frank Sinatra
Only the Lonely von Frank Sinatra
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
So also stand Frankie-Boy vor 51 Jahren im Tonstudio. Der Swinger, der Big-Band-King im Gewand der Melancholie, des Weltschmerzes. Hatten wir davor, hatten wir danach von vielen Kollegen aller möglicher Nationalitäten. Private Niederlagen, schwülstig-schmalzig, vor allem aber monetär gewinnträchtig für das Publikum, das die eigenen Lebensbrüche nur allzugerne in die im Rampenlicht Stehenden zu projizieren bereit ist.
Meistens überladen daherkommend nehmen solche Projekte einen gewissen Zeitraum über gefangen, um bald darauf im Regal zu verstauben.
Das klingt nach Kitsch. Nach Schmalz. Nach gefälligen, musikalischen Tranquilizern… Mehr dazu