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Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 219.273 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 23 von 23
Vol. 1-World As Best As I Reme von Rich Mullins
5.0 von 5 Sternen Zeitlos schön, 11. September 2013
Nein, er war kein Indianer - auch wenn er ein bisschen so aussah. Am 19. September 1997 starb der begnadete christliche Poet und Sänger Rich Mullins bei einem tragischen Verkehrsunfall. Zu seinen markantesten Werken gehören sicher seine beiden Alben "The World As Best" Vol. I & II. Man könnte sie ohne weiteres "Christian Music as Best" nennen. Die Vielschichtigkeit von Mullins' Texten und die Originalität und Frische seiner Musik sind für mich nach wie vor ohne Vergleich. Was ist das - Rock? Folk? Egal. Es ist unglaubliche Musik und eine unglaubliche Stimme. Jetzt steht Rich Mullins vor seinem Schöpfer und singt.
Shades of Jade von Marc Johnson
Shades of Jade von Marc Johnson
5.0 von 5 Sternen Einfach schön, 15. Juli 2013
Für mich nach "Kind of Blue" die schönste Jazzplatte überhaupt. Tiefe und Dramatik, Warmherzigkeit und - ja - Coolness in einer traumhaften Mischung. Die Stücke, fast ausschließlich balladenhafte Meditationen, leuchten von innen. Die Musiker haben Format und Brillanz: Elias webt mit den Tasten ein dichtes Klanggeflecht, ihr Spiel hat etwas Glitzerndes. Lovanos Horn trudelt halb versponnen, halb ironisch vor sich hin. Joey Baron am Schlagzeug sorgt für die Erdung und so gute Gitarrensoli wie hier habe ich von John Scofield noch nicht gehört. Mein Favorit: das gutgelaunte "Raise". Und als besonderen Leckerbissen gibts am Schluss eine Interpretation eines… Mehr dazu
Ich Hatte Viel Bekümmernis von Heinz Holliger
Ich Hatte Viel Bekümmernis von Heinz Holliger
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Hochgenuss, 2. August 2012
Oboenkonzerte von Bach bei ECM - das kam mir zuerst verdächtig vor, weil dieses Label sonst eher für musikalisch-innovative Spurensicherung zuständig ist. Dennoch neugierig geworden, erwerbe ich dieses Opus, lausche, schwelge, schwebe. Die Stücke fließen luftig dahin, die Streicher schaffen einen transparenten Klangteppich, auf der sich Heinz Holligers Oboe mal sehnsuchtsvoll klagend, mal fröhlich hüpfend voranbewegt. Das Cembalo hüllt alles in eine glitzernde Wolke - vollendete Harmonien, exzellenter Sound, ein Hochgenuss.
Die eine oder andere Melodie kommt mir als gelegentlichen Bach-Hörer bekannt vor. Ich greife zum Booklet und stutze… Mehr dazu