Dieses Buch ist nichts für Sensibelchen - aber wer die anderen Bücher von Susanne Mischke kennt, dem erzähle ich damit nichts Neues.
Nicht, dass es sich um einen blutrünstigen Horror-Roman handeln würde; es ist vielmehr ein bitterböser, tiefschwarzer Humor. Eine Art von Humor, den man nicht unbedingt von einer Frau erwarten würde und vielleicht macht er deshalb umso mehr Spaß.
Die handelnden Personen werden so autentisch beschrieben, dass der Leser das Gefühl hat mit am Tisch zu sitzen. Man bildet sich eine Meinung um sie dann Stück für Stück wieder über Bord zu werfen. Niemand bleibt, wie er am Anfang erscheint.