Jan Hegenberg

"See you in another live, brother..."
(REAL NAME)
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 88% (420 von 478)
Ort: Wiesbaden
Geburtstag: 23. Dezember
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 112.329 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 420 von 478
Fleisch essen, Tiere lieben: Wo Vegetarier sich ir&hellip von Theresa Bäuerlein
299 von 333 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
...was natürlich gehörig in die Hose geht. Es ist nicht so, dass in diesem Buch nur Falsches steht. Es ist viel eher eine Anhäufung von falschen Dingen, richtigen Dingen im falschen Zusammenhang und richtigen Zusammenhängen, die schon so lange Common Sense sind, dass eine Erwähnung in einem aktuellen Sachbuch maximal überflüssig wirkt. Nach 10 Seiten wollte ich anfangen, die Stellen mit den groben Ungereimtheiten markieren, aber dann wäre ich jetzt noch nicht fertig. Ich kann also schlecht alle aufzählen (das würde sicher auch keiner lesen wollen) deshalb beschränke ich mich auf das zentrale "Argument" im Buch:

Frau… Mehr dazu
Anständig essen: Ein Selbstversuch von Karen Duve
38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Auf dieses Buch hatte ich mich schon gefreut, seit ich von der Lesung Karen Duve's zusammen mit Jonathan Safran Foer gelesen habe. Zuvor kannte ich von Duve nur ein sehr gutes Spiegel-Essay, aber das heißt ja noch lange nicht, dass das Buch auch was wird. Wurde es aber:

Karen Duve ist absolut ehrlich mit sich. Das bedeutet, sie hinterfragt ihr bisheriges Verhalten rücksichtlos, hört beim essen nicht auf sondern überlegt sich als Hobby-Reiterin eben auch, ob Reiten dem Pferd oder generell das Halten ihrer Haustiere den Haustieren eigentlich so gefällt. Das bedeutet auch, dass sie die Verhaltensweisen von Bio-Essern, Vegetarieren, Veganern und Frutariern… Mehr dazu
Tiere essen von Jonathan Safran Foer
Tiere essen von Jonathan Safran Foer
17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch ist mit das beste, was ich zum Thema Fleisch essen / Fleischproduktion gelesen habe. Es gibt nur wenige Werke in diesem Bereich, die so konsequent ohne Polimik, belehrende Zeigefingermoral und platte Handlungsempfehlungen auskommen. Das ist wahrscheinlich auch dem Umstand zu verdanken, dass es nicht aus Sicht eines Vegetariers geschrieben ist - Foer zeigt sich zwar zu Beginn des Buches dem Vegetarismus in Phasen zugeneigt, aber in der Praxis als bekennender Allesesser, der auch einfach nicht die Zeit hat, sich eingehend mit dem Thema zu beschäftigen - wie wohl die meisten Menschen (3 Jahre Recherche stehen für sich).
Viele in der Presse erschienene Artikel… Mehr dazu