Voreingenommen durch die Meisterwerke des Autors las ich das verschollen geglaubte und nun veröffentlichte Frühwerk mit Interesse und gefestigter Position gegenüber dem Autor, immerhin Literaturnobelpreisträger.
Schnell wird man Nachbar und Beobachtender des Lissabonner Lebensalltags zur Zeit der bis 1974 andauernden Diktatur des Antonio de Oliveira Salazar und kämpft gedanklich mit ums schöne Überleben der Protagonistinnen und Protagonisten.
Der Fado des Lebens ist allgegenwärtig und die Frage nach dem je individuellen Glück der so Lebensnah beschriebenen Charaktere und Personen im als Handlungsort gewählten Mietshaus… Mehr dazu
Ungewöhnliche und doch alltägliche Portraits finden sich in diesem Büchlein des Fahrradbegeisterten Autors wieder. Dabei ist nicht immer eindeutig, ob es ein Portrait des Fahrrads oder der Fahrradfahrenden Person ist.
Freilich beziehen sich die insgesamt 91 mit jeweils mindestens einem, bisweilen auch mehreren Bildern ausgestatteten Texte auf die eindeutig stolzen Besitzerinnen und Besitzer der mobilen Lebensbegleiter. Denn so ist das Verhältnis der aktiv Beweglichen zu ihren Zweirädern unterschiedlichster Couleur sowieso, aber insbesondere auch vielfältigen Mach- und Materialart. Niemand der in der Deutschen Bundeshauptstadt aufgesuchten und mit… Mehr dazu
Knapp 220 Seiten lang kann man in diesem Büchlein leicht und anregend von alltäglichen Verhaltensweisen, den feinen Unterschieden, den merkwürdigen Traditionen oder Hintergründen deutsch-französicher Lebensgewohnheit oder Philosophie erfahren. Ursprünglich eine Fernsehsendung auf dem Kulturkanal ARTE finden sich in diesem Buch vielerlei von der Deutsch-Französin Claire Doutriaux gesammelte Alltagskultur.
Es gibt zu erfahren, wie man in den beiden Ländern Blumensträuße verschenkt, woher der Bierdeckel kommt, warum es hier ein Stövchen und dort aber einen Rechaud gibt, wer was und weshalb stippt und wo hinein. Auch… Mehr dazu