River Song

"Literatur, Musik und das Leben"
 
Top-Rezensenten Rang: 8.415
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 68% (413 von 606)
Ort: Spiesen-Elversberg
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 8.415 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 413 von 606
Blumen für Algernon: Roman von Daniel Keyes
Blumen für Algernon: Roman von Daniel Keyes
Daniel Keyes starb vor einigen Wochen und dieser Roman ist sein Vermächtnis. Eine Inhaltsangabe ist nicht mehr nötig, das haben Rezensenten bereits vor mir ausgiebig getan. Interessant ist allerdings die Tatsache, das der Roman systematisch in der Kategorie Science Fiction geführt wird. Auch im Hinblick auf die unsägliche Hollywood-Verfilmung unter dem Titel "Charly", die der literarischen Vorlage nur schadete. Man kann die "Blumen für Algernon" als Sozial- oder Psychostudie sehen, auch als Beschreibung eines fehlgeleiteten Laborexperiments, das die Amoralität und die Allmachtsphantasien der Wissenschaft anprangert. Aber mehr noch, ist der Roman… Mehr dazu
Feldeváye: Roman der letzten Künste (suhrkamp tasc&hellip von Dietmar Dath
7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich schätze Dietmar Dath als Autor - das vorweg. Der Roman "Pulsarnacht" war handwerklich sauber konstruiert. "Der "Implex" in seiner Komplexität und in seinen vielfältigen Aussagen bemerkenswert. Und wie das bei Erwartungshaltungen so ist, werden diese zwangsläufig über kurz oder lang nicht eingelöst. Mit "Feldvaýe" hat Darth den Versuch eines Romans veröffentlicht, der den Nucleus der Menschwerdung zur Zivilisation aufgreift. Indem er die Kunst (was ist die Kunst?) als verloren, durch die Technik als ersetzbar postuliert, fragt er nach der Seele des Seins als materielle und immaterielle Erscheinung. Braucht der Mensch die… Mehr dazu
Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, H&hellip von Akif Pirincci
21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich mag Bücher, die sich jedweder oberflächlichen Zuordnung entziehen. Schublade auf - Schublade zu - etikettiert. Was die Öffentlichkeit und der Kulturjournalismus auch bei dieser Arbeit versuchen scheitert auf ganzer Linie. Also sucht man Teilaspekte heraus und arbeitet sich daran ab. Nur ist es nicht Sinn und Zweck dieses Buches Pro oder Contra Positionen zu beziehen. Es sind Meinungen oder Ansichten, komprimiert auf das Jetzt. Ein subjektiv geprägtes Brennglas auf die Gesellschaft, ihre Zerrissenheit und auf Ihre unwidersprochene Ambivalenz, die sich in den Entscheidungsträgern in Wirtschaft und Politik spiegelt. Sinn dieses Buches ist es nicht Anschauungen… Mehr dazu