Jürgen Albers

 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 83% (63 von 76)
Ort: Bonn Deutschland
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 54.227 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 63 von 76
Endmoränen. Roman von Monika Maron
Endmoränen. Roman von Monika Maron
3.0 von 5 Sternen Sprache gut - Story na ja..., 19. September 2014
Die Sprache hat mir gefallen, elegant, aber doch klar und zurückgenommen. Es finden sich auch viele gute, kluge Gedanken und Positionen, die zum Nachdenken oder Diskutieren anregen - vor allem im Hinblick auf das Leben im Osten kurz vor und nach der Wende.
Allerdings konnte ich mit der Story nicht soviel anfangen - das Thema des Nicht-mehr-gebraucht-werdens empfand ich als nicht sehr überzeugend behandelt; eher schien mir die Protagonistin ein Luxusproblem zu haben: ein Unterdrückungsstaat zerfällt, und sie lamentiert, dass sie nun nicht mehr subtilen Widerstand in ihre Biografien einbauen kann... na ja... Der Schluss wirkte dann vollends unglaubwürdig, ja fast… Mehr dazu
The Charity of Night von Bruce Cockburn
The Charity of Night von Bruce Cockburn
5.0 von 5 Sternen Groß, wirklich groß!, 3. September 2014
Wie, nur eine Rezension bisher? Dabei können nicht genug Lobeshymnen angestimmt werden auf dieses Meisterwerk aus den Neunziger Jahren, dem - wie auch ich finde - besten Albums des an starken Alben nicht eben armen Katalogs des Kanadiers.

"The Charity of Night" ist nicht nur mein Lieblingsalbum des Songwriting- und Gitarrengenies, sondern (seit Erscheinen) in meiner persönlichen All-Time-Playlist unter den ersten zehn. Ich mag die melancholisch-düstere, aber dennoch vor Lebenslust und Lebenswillen vibrierende Atmosphäre, die sich durch alle Songs zieht. Ich mag die stilistische Vielfalt (an der auch einige hochkarätige Gastmusiker Anteil haben),… Mehr dazu
English Electric Part 2 von Big Big Train
English Electric Part 2 von Big Big Train
Ein Album, das meine Erwartungen nach dem großartigen Vorgänger sogar noch übertroffen hat! English Electric Part 2 enthält alles, was dieser hat, nämlich klassischen Prog vom Feinsten, mit deutlichen Anklängen an Genesis (bis ca. 1978), mit Musikern, die allesamt ihr Handwerk beherrschen und mit einem klaren, aber doch luftig-durchlässigen Konzept. Hinzu kommen auf diesem Album wunderbare Melodien, und das melancholische Grundgefühl gerät noch intensiver, noch spürbarer. Gerade, wer englische Literatur aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts mag, die diesen Gegensatz zwischen Natur und früher Industrialisierung… Mehr dazu