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Johannes Haas

"Hansamo"
(REAL NAME)
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 91% (10 von 11)
Ort: Waischenfeld/Oberfranken
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 3.020.760 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 10 von 11
Live:Take No Prisoners von Lou Reed
Live:Take No Prisoners von Lou Reed
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Name ist Programm, 7. Mai 2007
Auweia!! Hier der Name Programm. Hier wird keiner verschont. Immer mitten rein in die Fresse. Hier wird jeder von Lou Reed zu Sau gemacht. Kritiker, Publikum, Kollegen (Springsteen, Diana Ross) kriegen alle ihr Fett weg. Das Ganze klingt dann teilweise ziemlich chaotisch (z. B. Leave me Alone) ist aber Lou wie er so drauf war in den 70igern (und das im wahrsten Sinne des Wortes "draufsein"). Für Fans ein absolutes Muss - für all die anderen ziemlich starker Tobac, der gefällt oder auch nicht. Platz dazwischen gibt es nicht. Aufnahmetechnisch darf man natürlich nicht viel erwarten - halt ein Live-Mitschnitt mit allen Konsequenzen. Die Stimmung wird aber genial… Mehr dazu
New York von Lou Reed
New York von Lou Reed
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterstück, 7. Mai 2007
Hier hat Lou Reed sein Meisterstück abgeliefert. Musikalisch - aber vor allem vor allem textlich. Er ist ein excellenter Beobachter des Zeitgeschehens und reflektiert das was um ihn herum passiert mit spitzer Feder und passendem Sound. Er ist sicher nicht der beste Gitarrist, aber seine Gitarre klingt krachend schön, treibend und fährt einem direkt ins Mark. Textlich ist er zynisch, sarkastisch und auch boshaft wie immer. Ein herrlicher Rundumschlag gegen Ignoranz, Intolleranz, Kleinkariertheit und Dummheit. Eine Scheibe, die eigentlich in keiner guten Sammlung fehlen sollte.
Monarchie & Alltag (Edition 2000) von Fehlfarben
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es geht voran, 2. April 2007
Ein Album, dass eigentlich in keiner Sammlung fehlen darf. Mit der Neuen Deutschen Welle, die ja in dieser Zeit aufkam, hat die Scheibe aber nichts am Hut. Sie ist vielmehr ein Produkt aus der untergehenden Punk- und New-Wave-Scene der ausgehenden 70igern und beginnenden 80igern. Genauso wie das Album "blnw" von Interzone, die ja auch fälschlicherweise als NDW-Band tituliert werden, fängt es die Stimmung dieser Zeit auf bedrückende Weise ein. Eine Zeit, in der ein Atomkrieg wahrscheinlicher schien, als der Fall der Mauer knapp zehn Jahre später. Peter Hein fasst dies alles in knappen, manchmal zynischen Worten. Schon dies hat mit den albernen Texten der späteren NDW… Mehr dazu