|
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ich habe den Roman in einem Zug weggelesen. Dabei habe ich das Buch durchgängig als gut lesbar empfunden (die eingeblendeten Zeitungsmeldungen lockern ungemein auf!) und streckenweise auch als innovativ: Das Wechselspiel der Ebenen zwischen Romanfigur, fiktionalen Autor und Leser ist mir zwar schon einige Male im Film begegnet, in der Belletristik aber bisher noch nie. Vielleicht hätte man die Handlung schlicht in der Ruhrstadt ansiedeln sollen, statt mit anglo-amerikanischen Bezügen eine Weltläufigkeit anzudeuten, die weder Handlung noch Charaktere einlösen. Auch die Verlagerung der Handlung in eine ferne Zukunft erweckte bei mir eine dann nicht eingelöste… Mehr dazu
|
|
|
6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Die Schriftstellerin Frances Hodgson Burnett reagierte mit ihrem fantastischen Meisterwerk "Der geheime Garten" auf den Tod ihres Sohnes. Sie wandte sich damals der Theosophie zu, die ihre spirituellen Lehren aus religionsphilosophischen Strömungen wie der Gnosis, der Freimaurerei und dem Spiritismus bezog. Entsprechend erscheint der Garten als Medium, über das sich mit der verstorbenen Mutter in Kontakt treten lässt. Auch die Beschwörungsszene mit dem Tanz der Kinder ums Feuer, in der die Kinder versuchen, mit dem Vater in Kontakt zu treten, hat hier ihren Ursprung. Vielleicht waren Burnett ja die letzten noch erhalten gebliebenen englischen Landschaftsgärten… Mehr dazu
|