misterc0smic

 
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Top-Rezensenten Rang: 3.619.137 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 71 von 119
American Poet von Lou Reed
American Poet von Lou Reed
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Es war einer dieser faden Nachmittage, die der unterbeschäftigte Student nach einigem Hin und Her im Plattenladen seines Vertrauens totschlägt; man setzt sich den abgewetzten, noch warmen Kopfhörer auf, hört in neue CDs rein, fachsimpelt mit dem Personal.
Und dann, ohne Vorwarnung, kam ER um die Ecke: Cool, lässig, ein Straßenkämpfer, das schwarze Haar mit Poesie gestriegelt, zig Löcher in beiden Armen. Ich kannte ihn einmal gut, hatte ihn aus den Augen verloren, aber in diesem Moment war er wie ein verschollener Bruder: Lou Reed, live am 26.12.1972 in New York City (= Lou Reed City = The Velvet City). Als Bootleg bekannt und in Insiderkreisen… Mehr dazu
Barbed Wire Kisses von Jesus & Mary Chain
Barbed Wire Kisses von Jesus & Mary Chain
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Chilled to the Bone ..., 25. Juli 2002
Für den echten Fan(-atiker) ist auch diese Retrospektive von raren B-Seiten, Demos und unveröffentlichtem Material der frühen Jahre bis 1988 ein Muss. Neben einigem mittelmäßigem Material, dem man doch anmerkt, weshalb es nicht auf die Studio-LPs gelangt ist, lassen sich mehrere echte Juwelen finden:
„Upside Down", die legendäre erste Single - lauter, provokanter, wahnsinniger als Sex Pistols und VU zusammen!; das phantastisch groovende „Sidewalking" (beste JaMC-Single überhaupt?!?); eine akustische Alternativversion von „Taste of Cindy"; die zynische Beach-Boys-Haßtirade „Kill Surf City"; das betörend nihilistische… Mehr dazu
Psychocandy von Jesus & Mary Chain
Psychocandy von Jesus & Mary Chain
33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen You Trip Me Up!!!, 19. Juli 2002
Man stelle sich vor: Brian Wilson wird in Brooklyn von Lou Reed und Moe Tucker entführt, man speist im Chelsea Hotel jede Menge Cornflakes mit Heroin statt Milch, heuchelt gegenseitige Wertschätzung, schließt sich sechzig Sekunden vor Mitternacht in eine übel duftenden Garage ein, stellt die von den Sex Pistols geklauten Verstärker und Verzerrer auf MAX und dann donnert das ungleiche Trio kurzerhand Teenage-Angst-Hymnen in die verschneite Adventsnacht. An den Reglern hockt das Skelett von Phil Spector und knabbert an kubanischen Filterzigaretten.
Okay, der Prolog strotzt vor Hyperbeln, aber wir sprechen hier auch nicht von irgendeinem Album, sondern von… Mehr dazu