Nach seinem skurril erschreckenden Dokumentarfilm „Bowling for Columbine" habe ich mich auch dazu verleiten lassen, Moores Bestseller „Stupid White Men" zu lesen, in der „Hoffnung" noch mehr authentische Informationen über die dunklen Seiten Amerikas (,dem Land der (un-)begrenzten Möglichkeiten) zu erhalten, die uns nur allzu oft hinter dem Glanz und Glamour Hollywoods und den architektonischen Wunderwerken namens Wolkenkratzern verborgen bleiben. Natürlich hat Moore vieles niedergeschrieben, was man bereits wusste, was man ahnte - aber er hat eben auch vieles dargestellt, was einem noch nicht so geläufig war, was einem neu war, was einem im… Mehr dazu
Aufmerksam auf diesen Roman wurde ich durch den netten Bucheinband - und ich war natürlich umso glücklicher, als sich herausstellte, dass nicht nur die Aufmachung, sondern auch der Inhalt qualitativ gut sind. Die Geschichte handelt von der New Yorker Tänzerin Jill Gallagher, die nach ihrer lieblosen Kindheit bei ihrer Tante, in ihrem Verlobten Hal die große Liebe und das große Glück gefunden zu haben scheint. Jills Situation ändert sich jedoch schlagartig, als sie - abgelenkt durch eine heikle Diskussion - ihren Wagen von der Straße abbringt und einen schweren Autounfall verursacht, bei dem Hal ums Leben kommt. Ihr ganzes Leben scheint… Mehr dazu
„Andrea und Marie" ist die Geschichte zweier Frauen, die den selben Mann liebten, sich deshalb hassten und dann doch wieder zueinanderfanden. Im Grunde reicht dieser Satz, um den gesamten Inhalt des Buches wiederzugeben. Die Idee des Autors, eine Story zu kreieren, in der eine Frau (Andrea) eine Affäre mit einem verheirateten Mann hat und sie später unbewusst dessen Gattin (Marie) kennen - und schätzen lernen soll, ist an und für sich nicht schlecht und für einen guten Plot eigentlich tauglich. Thommie Bayer hat es jedoch nicht verstanden, diese Idee sinnvoll und sprachlich anspruchsvoll umzusetzen. Die ganze Geschichte plätschert vor sich hin, ist… Mehr dazu