Karl-Heinz Pilz

"Grägser"
Herbie Zacharias
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 86% (12 von 14)
Ort: Gräfelfing
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 246.686 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 12 von 14
Lampedusa oder die Illusion von Glück von Hans-Herbert Holzamer
Lampedusa oder die Illusion von Glück von Hans-Herbert Holzamer
5.0 von 5 Sternen Tragödie im Mittelmeer, 19. Februar 2013
Für den, der im Mittelmeer ertrinkt, ist das Lamentieren der Öffentlichkeit genauso wenig hilfreich wie das Wegschauen. Für die Millionen, die auf eine Chance, nach Europa zu gelangen, hoffen, sind Asylverfahren so wenig sinnvoll wie in Lagern alimentiert zu werden. "Lampedusa oder die Illusion von Glück" erzählt am Beispiel eines ruandischen Flüchtlingspärchens, Juve Javenal und Jana Tanabahi, vom Kampf um Aufnahme im gelobten Land Europa. Sie haben nur Feinde, wer sie nicht aus ihrem Land vertreiben kann, sie nicht ausbeuten kann, will sie nicht oder will sie tot. Ein dramatisches Buch, das trotzdem mit einem positiven Schluss einen Weg weist.
Der Fall Collini: Roman von Ferdinand von Schirach
Der Fall Collini: Roman von Ferdinand von Schirach
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Collinis Sühne, 14. September 2011
Der Plot ist nicht neu. Dass die deutsche Nachkriegsjustiz die Täter der Massaker in Italien laufen ließen, dass dabei allerlei juristische Kniffs zum Tragen kamen und dass dann Angehörige der Opfer-Familien die Sühne selbst in die Hand nahmen, ist in "Richter ohne Sühne" aus dem Jahre 2010 in einem Kriminalroman verarbeitet worden. Der große Vorteil gegenüber dem "Fall Collini" liegt darin, dass die Verbindung nicht total aus der Luft gegriffen wurde, sondern über den aktuellen Fall Scheungraber hergestellt wurde. So wurde die private Racheaktion in "Richter ohne Sühne" glaubwürdig, was im "Fall Collini" gekünstelt und… Mehr dazu
Betreutes Wohnen: Was Sie über Leistungen, Kosten &hellip von Heike Nordmann
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Veraltet und praxisfern, 19. September 2010
Es besteht ein Riesenunterschied zwischen dem, was man möchte, und dem, was realistisch ist. Alten-WGs sind angesagt, aber keine Lösung auf Dauer. Ohne angekoppelte Pflege ist keine Wohnform sinnvoll. Das ist eine unbequeme Wahrheit, weil sie kostet und den Standard hoch schreibt. Doch muss bei jeder Beurteilung das Wohl des Seniors im Mittelpunkt stehen.