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Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 2.030 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 609 von 844
Winterjournal von Paul Auster
Winterjournal von Paul Auster
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mehr als eine Autobiografie, 20. September 2013
Ja, es ist mehr als eine Autobiografie. Es sind Geschichten aus seinem Leben, an denen uns Paul Auster teilnehmen läßt, aber eben Geschichten, so wunderbar geschrieben, zum Gruseln schön, zum Weinen und zum Glück auch zum Lachen, ich habe das jedenfalls mehrmals laut getan. Geschichten, die so persönlich sind und doch beim Lesen viele Assoziationen zu meinem eigenen Leben hervorrufen.

Der Körper, sein Körper, steht im Mittelpunkt dieser Geschichten eines sehr intensiv gelebten Lebens. Unfälle, körperliche Pubertätsqualen, Altersanzeichen, Angstattacken, Abschiede ...und jedem Körperteil sind Erinnerungen gewidmet. Der… Mehr dazu
Zehn Milliarden von Stephen Emmott
Zehn Milliarden von Stephen Emmott
30 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen inhaltlich dünn, 12. September 2013
Auch ich habe mich locken lassen von dem werbewirksamen Satz, wie viel Wasser zur Herstellung von Schokolade, Burgern usw. verbraucht wird und erhoffte mir Fakten über Dinge, wo jeder ganz privat mal schauen kann, wo sein Beitrag für unser bedrohtes Klima liegen könnte.
Weit gefehlt. Diese inhaltlich beworbenen Sachverhalte machen zwei Seiten dieses Buches aus. Ansonsten reiht dieses Buch Fakten aneinander, die nicht neu sind, angereichert mit allbekannten Statistiken über zunehmende Bevölkerungsdichte, zunehmenden Straßenverkehr, CO2-Ausstoß, Kohleverbrauch, Wasserverbrauch, bebildert mit Fotos, die eher plakativ sind, das alles auf reichlich 200… Mehr dazu
F von Daniel Kehlmann
F von Daniel Kehlmann
16 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich habe einmal gehört, der erste Satz in einem Roman, auf den käme es an.

"Jahre später, sie waren schon längst erwachsen und ein jeder verstrickt in sein eigenes Unglück, wusste keiner von Arthur Friedlands Söhnen mehr, wessen Idee es eigentlich gewesen war, an jenem Nachmittag zum Hypnotiseur zu gehen." - Das ist er, der erste Satz in Daniel Kehlmanns Roman "F".

Ein toller Satz, ein toller Anfang.

Und nun breitet sich vor uns genau diese Verstrickung ins Unglück aus. Zunächst in so alltäglicher Form, mit diesen quälenden Fragen, die jeder von uns kennt: Hätte ich anders entscheiden können… Mehr dazu

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