Bernhard Hofacker

 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 66% (19 von 29)
Ort: Winterthur, Zürich Schweiz
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 466.186 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 19 von 29
Im Krebsgang: Eine Novelle von Günter Grass
Im Krebsgang: Eine Novelle von Günter Grass
5.0 von 5 Sternen Literarisch wertvoll, 22. April 2014
Günter Grass schildert auf literarisch hohem Niveau den Untergang des Kraft-durch-Freude Passagierschiffes Wilhelm Gustloff, wobei er die gesamte Geschichte des Schiffes facettenreich aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Um vorwärts zu kommen muss er dabei wie ein Krebs immer wieder ausholen und in die Vergangenheit zurückgreifen, weshalb er seine Novelle Im Krebsgang getauft hat.

Im Kern geht es darum, dass der aus Schwerin stammende Nationalsozialist Wilhelm Gustloff, der an einer Tuberkulose litt, seine Lungenkrankheit in der Höhenluft von Davos auskurieren konnte und wegen des guten Klimas sein weiteres Leben in der Schweiz verbrachte. Dort wurde… Mehr dazu
Berlin 1945 - Das Ende von Antony Beevor
Berlin 1945 - Das Ende von Antony Beevor
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dies ist ein in Romanform geschriebenes, sehr spannendes Geschichtsbuch. Der Inhalt ist aber so schrecklich, dass die Realität jeden Kriminalroman und jede Fiktion übertrifft. Ich konnte das Buch nicht am Stück lesen, sondern musste immer wieder Verdauungspausen einlegen und war des öfteren den Tränen nahe. Wenn irgendwo schon einmal die Apokalypse stattgefunden hat, dann war dies vor meiner Zeit von 1941 - 1945 zwischen Berlin und Moskau.
Es gelingt Beevor, ein objektives Bild der Kriegsereignisse und der Leiden des deutschen Volkes zu schildern, obwohl sein Land ja auch unter der Naziherrschaft gelitten hat.

In der ersten Hälfte des Buches,… Mehr dazu
Sein und Zeit von Martin Heidegger
Sein und Zeit von Martin Heidegger
0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 9. Juni 2013
Heidegger glaubte in "Sein und Zeit", wenn er das Dasein ergründe, könne er an die wahre Natur des Seins rühren. Aber wenn er einige seiner Grundgedanken einführt wie "In-der-Welt-Sein, Geworfenheit, Zuhandensein, Angst, Ueberdruss, Sorge und Gewissen",stellen wir ganz gegen unsere Erwartung fest, dass dieser äusserst gewissenhafte Denker diese Begriffe ziemlich unversehens und leichthin einführt, ohne sie genügend zu erklären und zu begründen. Mit einem gewissen Unbehagen wird man den Eindruck nicht los, er sei zufällig über sie gestolpert und habe sie dabei aufgelesen. Zu dieser offensichtlich ziemlich zufälligen Auswahl kommt… Mehr dazu

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