Ich habe einige historische Romane von Richard Dübell mit Begeisterung gelesen und war nun sehr gespannt auf seinen ersten Kriminalroman in der Gegenwart. Es ging richtig dramatisch los, der Prolog raubte mir fast den Atem kurz und knackig und gnadenlos spannend.
Dann ging es erstmal gemächlich, ich würde fast sagen bayrisch weiter. Richard Dübell kann seine Herkunft und die Liebe zu seiner Heimatstadt nicht verleugnen. Fast schon gefühlvoll beschreibt er Landshut und auch der Vorstellung seiner Hauptfiguren widmet er sich ausgiebig. Das nimmt zwar ein wenig die Spannung, aber ich habe die detaillierten und liebevollen Beschreibungen sehr… Mehr dazu
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Das Buch wird eröffnet mit der Trauerfeier für Owen's Onkel Peter und es ist einfach genial wie John Boyne beginnt, seine Hauptfigur Owen zu charakterisieren. Ich wusste schon nach diesen ersten Zeilen, dass mir dieses Buch gefallen wird. Den Schreibstil kann man fast schon als elegant und ästhetisch benennen. John Boyne zeichnet seine Charaktere sehr sorgfältig. Er begnügt sich dabei nicht mit simplen Beschreibungen, sondern er stellt uns seine Hauptpersonen viel raffinierter vor. Die Dialoge sind so passend, diese gestelzte Sprache, die seinerzeit in den gehobenen Kreisen wohl üblich war das ist einfach herrlich. John Boyne schafft so viel Atmosphäre… Mehr dazu
Der vielversprechende Klappentext und ein sehr geheimnisvoller Prolog machten mich sehr neugierig auf das Buch. Aber dann passierte erstmal nichts. Natalie erzählt in der Ich-Form, lässt ihre Kindheitserinnerungen in Rückblenden aufleben. Ich wusste gar nicht wo das Buch hinwollte, es plätscherte über viele Seiten einfach so dahin. Die Erinnerungen wurden häppchenweise erzählt und noch nicht einmal in chronologischer Reihenfolge. Nur die absolute Idylle, die mich ein bisschen an die Waltons erinnerte, wurde immer wieder hervorgehoben. Und dass irgendetwas passieren würde, was diese Waltons-Idylle zerstören würde.