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Top-Rezensenten Rang: 6.427
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 71% (107 von 151)
In eigenen Worten:
Nach einer langen Zeit als Lesende gibt es für mich heute drei Lektüren, die es wirklich wert waren: die Bibel, Shakespeare und Agatha Christie.
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 6.427 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 107 von 151
Blut will reden: Eine wahre Geschichte von Mord un&hellip von Walter Kirn
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2.0 von 5 Sternen Kein Geniestreich, 23. August 2014
Eigentlich ist dieses Buch genauso eine Hochstapelei wie das Leben des bayerischen Hochstaplers. Denn es verrät dem Leser nichts über Christian Gerhartsreiter, dafür jede Menge Geschwafel von Walter Kirn über Walter Kirn und dessen Eitelkeiten. Was das verkorkste Eheleben des Autors und die von seiner Mutter geerbten ungarischen Wangenknochen seiner Tochter mit dem Fall zu tun haben, bleibt ebenso ein Rätsel wie das hysterische und überspannte Gefasel amerikanischer Oberschicht-Spinner mit zuviel geerbtem Geld über Hunderollstühe und Algenkost für Setter (!). Das erbärmliche, unansehnliche und alles andere als brillant wirkende… Mehr dazu
Das falsche Urteil: Roman von Hakan Nesser
Das falsche Urteil: Roman von Hakan Nesser
3.0 von 5 Sternen Nicht ganz überzeugend, 17. August 2014
Das ist jetzt nach "Das grobmaschige Netz" mein zweiter Nesser und ich bin wieder hin- und hergerissen. Das Buch bietet einen sehr starken Einstieg mit Spannung pur in klar gesetzten klugen Sätzen, viel düsterer Atmosphäre und psychologischem Feinsinn, um dann im Mittelteil mit endlosen Dialogen der Ermittler untereinander sowie zwischen Ermittlern, Zeugen und Verdächtigen - was ich überhaupt nicht mag, da Nesser es vollkommen uninteressant und spannungsarm herunterspult - zu nerven, um dann in einer verblüffend banalen und ein wenig an Haaren herbeigezogenen, hastig präsentierten Auflösung zu enden. Dieses Schema ist mir schon beim grobmaschigen Netz… Mehr dazu
Winterströme: Goethes erste Harzreise von Bernd Wolff
4.0 von 5 Sternen Mit großer Empathie, 27. Juli 2014
Das Buch kann ich jedem empfehlen, der sich literarisch mit Goethe und dem Harz beschäftigen will. Noch schöner ist es in der kurz vor der Wende im Verlag der Nationen in der DDR erschienenen Originalausgabe, die ich durch Zufall antiquarisch erstanden habe. Der Autor fühlt und denkt sich voller Empathie in den jungen Goethe am Scheideweg, seine Gedanken- und Gefühlswelt hinein, der Harz wird zum Spiegel seiner Seele. Spannend und sprachlich brillant sind die Begegnungen und kleinen Abenteuer in Bergwerken, auf Bergeshöhen und in dubiosen Gasthöfen im weltabgeschiedenen Harz geschildert. Ebenso lebendig und psychologisch fein beobachtet wird das Eheleben der… Mehr dazu