Judith Schmidt

"Bücherschreckse"
(REAL NAME)
Moin!
Top-Rezensenten Rang: 3.005
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 67% (987 von 1.477)

 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 3.005 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 987 von 1477
Die Favoritin des Königs: Roman von Claudia Ziegler
Die Favoritin des Königs: Roman von Claudia Ziegler
Im Nachwort ihres Buches "Die Favoritin des Königs" legt Claudia Ziegler dar, wie einseitig negativ die Mätresse des französischen Königs lange dargestellt wurde und wie sie bei ihren Recherchen ein durchaus anderes Bild der Marquise de Pompadour gewonnen hat. Dieses will sie nun an ihre Leser weitergeben und tappt dabei in eine typische Falle: Von dem Wunsch beseelt, die als männlich-abwertend empfundene Sichtweise auf eine historische Frauenfigur zu korrigieren, verfällt sie ins andere Extrem und idealisiert ihre Heldin bis zur völligen Unglaubwürdigkeit.

Claudia Zieglers Jeanne-Antoinette Poisson, denn so lautet der bürgerliche… Mehr dazu
Ein gefährlicher Gegner von Agatha Christie
Ein gefährlicher Gegner von Agatha Christie
Zwei Dinge sprechen für dieses Buch:
- hier tritt zum ersten Mal das sympathische Heldenduo Tuppence und Tommy auf, das auch später noch ermitteln wird,
- und die Autorin ist Agatha Christie, die ich für Hercule Poirot und Miss Marple liebe.

Trotzdem handelt es sich bei "Ein gefährlicher Gegner", das 1922 veröffentlicht wurde, eindeutig um ein reichlich schwaches Frühwerk der Queen of Crime. Statt eines feingesponnenen Kriminalfalls wird einem hier eine hanebüchene Räuberpistole serviert, in der eine mysteriöse Geheimorganisation in England eine Revolution anzetteln will und der Geheimdienst ihrer Majestät aus Jux und… Mehr dazu
Die Frau des Germanen: Roman von Gisa Pauly
"Die Frau des Germanen" fängt einigermaßen spannend an, lässt aber nur allzu bald nach, um sich schließlich als Enttäuschung auf ganzer Linie zu entpuppen. Das liegt zu allererst an den unglaublich flachen Figuren. Es gibt die Guten, zu denen Arminius, Thusnelda sowie einige Freunde gehören, und es gibt die Bösen, das sind Arminius Bruder, Thusneldas Vater, die verdorbene Severina sowie das gesamte Römische Reich. Die Guten sind gut (sowie reichlich naiv), können aber nicht in Frieden leben, weil die Bösen böse sind, und das bis zur Karikatur. Irgendeine Art von Charakterentwicklung findet nicht statt.

Der historische… Mehr dazu