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Top-Rezensenten Rang: 6.876
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Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 6.876 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 179 von 221
Der fatale Glaube an das Glück: Richard Yates - se&hellip von Rainer Moritz
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine großartige Biographie, 29. Oktober 2012
Rainer Moritz beginnt seine Einführung mit Richard Yates Tod, den dieser einsam und kaum noch beachtetet, in Alabama stirbt. Zu Lebzeiten war Yates zwar bei seinen Schriftstellerkollegen beliebt, doch ansonsten gelang ihm mit seinen Veröffentlichungen kaum ein nennenswerter Erfolg. Eine Tatsache, unter der er sein ganzes Leben lang gelitten hat. Dieses Phänomen des beinahe schon vergessenen Schriftstellers, dessen Bücher beinahe spurlos aus den Regalen verschwinden, spielt besonders zu Beginn der Einführung eine wichtige Rolle. Rainer Moritz beschreibt, wie es dazu kommen konnte, dass sich über Yates Werk "ein dicht gewebter Mantel des Vergessens legte" und wie… Mehr dazu
Kanada von Richard Ford
Kanada von Richard Ford
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Highlight dieses Jahres, 29. Oktober 2012
Bereits mit den ersten Sätze des Romans wird der Leser sofort mitten in das Geschehen hineingeführt: in eine Geschichte voller falscher Entscheidungen, Missverständnissen, Verirrungen, die aber auch von Verbrechen und Gewalt erzählt. Erzählt wird der Roman aus der Perspektive von Dell Parsons, einem intelligenten Jungen, der zusammen mit seiner Zwillingsschwester Berner in einer  auf den ersten Blick  ganz normalen Familie in Great Falls/Montana aufwächst. Dells Mutter Neeva (kurz für Geneva) bildet beinahe schon fast das Gegenstück zu ihrem simpel gestrickten Mann Bev, der Luftschlösser baut und aus dem "hinterwäldlerischen" Alabama… Mehr dazu
Hikikomori: Roman von Kevin Kuhn
Hikikomori: Roman von Kevin Kuhn
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer Roman, 29. Oktober 2012
Im Mittelpunkt von Kevin Kuhns Roman steht Till Tegetmeyer, für dessen Verhalten seine Angehörigen lange Zeit keine Diagnose, keine Sprache, keine Worte finden. Bis sie auf das Phänomen der Hikikomori stoßen. Till wächst auf den ersten Blick wunschlos glücklich auf; seine Eltern haben die finanziellen Verhältnisse, um Till viele Dinge zu ermöglichen und ihn zu fördern. Sein Vater ist Schönheitschirurg und seine Mutter Kuratorin in ihrem eigenen Ausstellungsraums. In Till erkennen sie alle möglichen Talente und doch hat er immer wieder Schwierigkeiten. Er besucht eine "freie Waldorfschule" und als er nicht zum Abitur zugelassen wird,… Mehr dazu