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Ort: wien
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 3.063 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 3172 von 4344
Migration als "Erfolgsgeschichte": Karrieren und S&hellip von Johanna Kreid
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lesenswert und lesbar, 8. Juli 2010
das problem mit wissenschaftlicher literatur ist oft folgendes: entweder, der autor kann gut schreiben - dann hat er meist fachliche defizite. oder der autor kennt sich wirklich gut aus - dann schreibt er meist zu schlecht, um dieses gute auskennen an andere weiter zu geben.

dieses buch ist eine erfreuliche ausnahme. die autorin johanna kreid räumt in präziser, hochwertiger, aber nie akademisch papierener sprache mit gängigen vorurteilen bezüglich migration auf. sie porträtiert migrantenkinder, die in österreich karriere gemacht haben, etwa die fernsehmoderatorin und sendungsentwicklerin dodo roscic, - und zeigt auf, welche faktoren zwischen erfolg… Mehr dazu
Songbird von Willie Nelson
Songbird von Willie Nelson
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen restaurierung, 12. März 2010
eines der interessantesten alben im aberwitzig großen output von willie nelson. produziert und musikalisch überwacht vom jungen alternative-country-heißsporn ryan adams, klingt das hier wie eine cardinals-platte mit nelson als sänger. gespielt werden vier nelson-stücke, zwei von adams, und dazu kommen ein paar ausgesucht interessante coverversionen, von fleetwood mac bis grateful dead.

unterm strich erinnert das ein bisschen an bob dylans jüngste platten: eine junge band spielt uralte amerikanischer volksmusik, dazu ein sänger, der längst aus der zeit gefallen scheint, mit zitternder, aber hoch charismatischer stimme… Mehr dazu
No Guts. No Glory (Special Edition incl. 5 Bonus-T&hellip von Airbourne
15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gute besserung, 11. März 2010
kurz als vorwort zur parodiedebatte: airbourne, ihre musik, ihre texte, ihre mode, ihre videoclips und vor allem ihre liveauftritte kennend, muss ich sagen: ich habe noch niemals ein so jenseitig übertriebenes posing gesehen wie das von denen. und ich war im laufe meines lebens in mehr als 500 rockkonzerten (eher 1000, wenn ich nachrechne). also: ich HOFFE für die band, dass das als parodie gemeint ist, sonst müsste ich nämlich den schluss ziehen, sie sind nicht ganz dicht.

aber die typischen vermarktungsstrategien im musikgeschäft beobachtet habend, liegt der schluss einfach sehr nahe: das ist die wiederkehr des zu-enge-hosen-hardrocks im zeichen der… Mehr dazu