Tom Ripley

 
Top-Rezensenten Rang: 3.798
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 83% (490 von 593)
Ort: Bern, Schweiz
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 3.798 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 490 von 593
Paperboy: Roman von Pete Dexter
Paperboy: Roman von Pete Dexter
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1965 wird in Florida ein alternder, für seine Brutalität berüchtigter Sheriff brutal ermordet. Schnell wird der vermeintliche Täter, Mitglied einer seit jeher unbeliebten Sippe eigenbrötlerischer Menschen, identifiziert und umgehend zum Tod verurteilt. Eine Gruppe junger Männer und eine verblühende Schönheit versuchen, den Beweis zu erbringen, dass der verurteilte nicht der wahre Mörder ist.

Im Zentrum steht die Familie James. Der Vater Chefredakteur einer Lokalzeitung, die Mutter mit einer Liebschaft nach Kalifornien gezogen, ein Bruder erfolgreicher Journalist und einer, Jack James, der Erzähler dieser Geschichte, wegen Dummer… Mehr dazu
Meinen Sohn bekommt ihr nie: Flucht aus dem gelobt&hellip von Isabelle Neulinger
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Leben ist Stoff genug, 25. Februar 2013
Es gäbe genug Gründe, dieses Buch zu missbilligen. Zum einen: die Erzählerin ist nicht die Autorin, sie hat eine Ghostwriterin zur Seite, die allerdings ihren Job ganz hervorragend gemacht hat. Zum anderen: die Erzählerin versucht auch nicht ansatzweise, die Motive und Hintergründe im religiösen Bekenntnis eines Menschen (Shai) zu erkennen oder zu erklären. Damit verzichtet Neulinger bewusst auf jegliche Auseinandersetzung mit der Realität der israelischen Gesellschaft und ihrer spezifischen Bedingungen. Zum dritten: das Buch ist ganz klar nicht verfasst worden, um der europäischen Gesellschaft über irgendeinen Missstand in Israel die Augen… Mehr dazu
Verdächtige Geliebte: Roman von Keigo Higashino
Verdächtige Geliebte: Roman von Keigo Higashino
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kopf töten Gefühle, 31. Dezember 2012
Ohne Umschweife kommt der Autor zur Sache: nach wenigen Seiten ist die Ausgangslage in diesem Tokio-Krimi geklärt. Ein Mann wird ermordet und seine Mörderin (Yasuko, eine alleinerziehende Mutter und Angestellt ein einem Imbisslokal) hat im Nu die Sympathie des Lesers auf ihrer Seite. Schwupps! taucht auch ein rettender Engel auf (der einsame Mathematiker und Nachbar Yasukos, Ishigami) um der bemitleidenswerten Dame zu helfen. Da geht es für uns Europäer in einem Tempo und in einer Direktheit zur Sache, die wir einem japanischen Autor gar nicht zugetraut hätten. Sind denn Asiaten nicht geduldig und undurchschaubar? Reden sie denn nicht lieber um den heissen Brei… Mehr dazu