Dr. Thomas Lautwein

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Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 91.723 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 1010 von 1147
Anhänger der Schwerkraft von Armin Stingl
Anhänger der Schwerkraft von Armin Stingl
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein neues Talent, 17. Januar 2010
Die Gedichte des Fürther Graphikers, der diesen Band auch selbst bibliophil gestaltet hat, stehen in der Tradition jener modernen Lyriker, die versuchen, in alltagsnaher Sprache alltägliche Ereignisse zum Sinnbild für die conditio humana zu verdichten, wie man dies etwa bei Brecht, Bukowski, Enzensberger oder Uli Becker sehen kann. In den meisten Gedichten gelingt es dem Autor auch sehr gut, persönliche Erlebnisse und Gedanken in eine überzeugende Form zu bringen und über die bloße Selbstbespiegelung oder Larmoyanz, an der soviele Möchtegern-Lyriker scheitern, hinaus zu gehen. Kindheitserinnerungen, Reiseerlebnisse, Kinofilme und Reflexionen… Mehr dazu
Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit.
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unzuverlässig, 16. Januar 2010
"La Berma dans Andromaque, dans les Caprices de Marianne, dans Phèdre, c'était de ces choses fameuses que mon imagination avait tant désirées."
(A l'ombre des jeunes filles en fleur, p. 15)

An Marcel Proust habe ich mich lange nicht herangetraut, ein Versuch, ihn auf Deutsch zu lesen, befriedigte nicht; erst als mir vor ein paar Tagen zwei französische Taschenbücher in die Hände fielen, fing ich versuchsweise an, ein paar Seiten in "A l'ombre des jeunes filles" zu lesen, dem zweiten Teil der "Recherche", und wider Erwarten hatte ich mit dem französischen Text keine große Schwierigkeiten, weder mit der Länge der… Mehr dazu
Joseph und seine Brüder IV. Joseph, der Ernährer. &hellip von Thomas Mann
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manns Meisterwerk, 10. November 2009
Über diese 4 Bände musste ich mal eine Hauptseminararbeit in Germanistik schreiben -ich mag den Text aber immer noch. Thomas Manns Joseph-Roman steht allgemein etwas im Schatten von "Doktor Faustus", "Buddenbrooks" und "Zauberberg", dabei ist Mann hier recht eigentlich auf der Höhe seiner Kunst; und als Auseinandersetzung mit dem Thema Religion/Bibel/Monotheismus ist das Buch kaum zu toppen.