Dieses Buch ist ohne Zweifel ein "Hingucker" unter den Büchern zur Medientheorie: Sehr aufwändig gemacht - fast schon bibliophil, dabei nicht für den Bücherschrank, sondern zum täglichen Gebrauch. Beim ersten Durchblättern und vielleicht schon Querlesen erkennt man die Intention, die das Titelbild durch die Abbildung des Portraits quasi einer kahlen Sängerin vermittelt: Essays mit vielfältigen Vorstellungen der Autoren über die unsichere Zukunft der audiovisuellen Kunst, bilden zwar ein kompaktes Ganzes, aber Diskrepanzen können verwischt werden - wie durch einen Mausklick das Bild beliebig z. B. durch Perücke und Make-up… Mehr dazu