KalyanaMitrah

 
Top-Rezensenten Rang: 1.741
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 87% (589 von 680)
Ort: Wien
Geburtstag: 13. Januar

 

Beiträge


Top-Rezensenten Rang: 1.741 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 589 von 680
Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach d&hellip von Alice Miller
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Das vordringlichste Ziel der Neufassung des Dramas ist es, den Lesern die Tatsache bewusst zu machen, dass es unmöglich ist, wirkliche therapeutische Hilfe anzunehmen oder zu geben, solange die persönliche, emotionale Konfrontation mit der eigenen Geschichte gemieden wird." (S. 220)

Alle paar Jahre besucht mich Alice Miller und erinnert mich an etwas sehr Wichtiges. Sie erinnert mich daran, dass es nicht genügt, intellektuell nachzuvollziehen, was mir in der Kindheit widerfahren ist. Sie reicht mir den Schlüssel, der mir zu einer körperlich erlebten, tiefen Erfahrung verhilft, damit ich Mitgefühl mit mir habe, weil ich einsehe, warum ich so bin wie… Mehr dazu
Zeit aus den Fugen von Philip K. Dick
Zeit aus den Fugen von Philip K. Dick
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Philipp K. Dick (1928-82), der Metaphysiker unter den SF-Autoren, ist immer genial zu lesen. Er schrieb an die 60 Romane und war fünfmal verheiratet. Mysteriöse Visionen brachten ihn etwa zehn Jahre vor seinem Tod zu der Frage, ob sie göttlichen oder psychotischen Ursprungs waren. Seine Romanfigur Ragle Gumm beschleicht eine ähnliche Unsicherheit. Ragle nimmt seit mehreren Jahren an einem Gewinnspiel in der Tageszeitung teil und liegt seither immerzu richtig! Er bekommt das Gefühl, das irgendwas nicht stimmt. Lebt er in einer Scheinwelt? Warum gewinnt er jedes Mal wieder - ist das alles ein abgekartetes Spiel? Das Buch ist wahnsinnig spannend zu lesen, sehr schwer… Mehr dazu
Leben nach dem Tod: Die Erforschung einer unerklär&hellip von Raymond A. Moody
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hier zeigt ein aufrichtig interessierter Mensch, was möglich ist, wenn du dich mit dem unerklärlichen Phänomen von Nahtoderfahrungen beschäftigst und fähig bist, "diese Erfahrungen weder ab[zu]tun, weil sie keine wissenschaftliche oder logisch stichhaltigen Beweise darstellen, noch sie senstationell auf[zu]bauschen, indem man sich auf wolkige, emotionsgeladene Beteuerungen zurückzieht, dadurch werde 'bewiesen', dass es ein Leben nach dem Tode gibt." (S. 173) Diese gesunde Einstellung hat Dr. Raymond A. Moody und sie ist mir allemal sympathischer als jegliche vermeintlich wissenschaftliche Objektivität, die ihre eigenen Bedingtheiten, Zirkelschlüsse… Mehr dazu