Stefan Hetzel

 
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Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 202.331 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 17 von 24
Die digitale Revolution der Musik: Eine Musikphilo&hellip von Harry Lehmann
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen McLuhan oder McKinsey?, 29. Januar 2013
Dicht, anspruchsvoll, durchdacht - Lehmanns Musikphilosophie wirft ein helles Licht auf die unübersichtliche Situation der zeitgenössischen Kunstmusik. Dabei erscheint der Autor durchaus janusköpfig: Einerseits entwirft er eine "Neue Musik 2.0", die sich durch intelligente Konzeptualisierung und reflektierte Adaption zeitgenössischer Musiktechnologie aus dem Elfenbeinturm gesellschaftlicher Randständigkeit befreien könnte, auf der anderen Seite unterzieht er die bisherige institutionelle Verfasstheit dieser Kunstform einer derart schonungslosen Kritik, dass es so manchem Akteur dieser Szene kalt den Rücken hinunterlaufen und um seinen Arbeitsplatz im… Mehr dazu
Kosmas von Wolfgang Müller
Kosmas von Wolfgang Müller
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wolfgang Müller auf dem Weg, 23. Dezember 2012
Wenn alle künstlerischen Positionen ihre Daseinsberechtigung haben, dazu kein Außen mehr existiert und der Markt letztlich den Wert bestimmt, dann wird Kritik zwangsläufig zur persönlichen, individuellen Angelegenheit.  Eine der vielen klugen Beobachtungen zur gegenwärtigen Situation gegenwärtiger Kunst, die Wolfgang Müllers Prosa Kosmas enthält. Ich sage bewusst Prosa, denn der Begriff Roman taucht nur auf dem Klappentext auf, und um einen klassischen Roman handelt es sich hier auch sicherlich nicht. Eher um das wütende, trotzige, traurige, teils fassungslose Pamphlet eines enttäuschten Liebhabers. Seine Angebetete war (ist?) die… Mehr dazu
Super Sad True Love Story von Gary Shteyngart
Super Sad True Love Story von Gary Shteyngart
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der dritte Roman des 39-jährigen, in Leningrad (heute St. Petersburg) geborenen jüdischen US-Amerikaners Gary Shteyngart handelt vom Untergang der Vereinigten Staaten von Amerika. Dem Bruch, wie er im Buch genannt wird. Die Volksrepublik China, Norwegen und Saudi-Arabien übernehmen, eher widerwillig, die Verwaltung der schäbig und drittwelthaft gewordenen Reste des einstigen Landes der Freien, Heimat der Tapferen. Tapfer muss man auch sein, um sich bis zum Ende von Shteyngarts überaus bitterer Satire durchzuschlagen: Es gibt Durststrecken zu überwinden von schwer erträglicher jiddischer Sentimentalität, abgrundtiefem Selbstmitleid der Hauptfigur… Mehr dazu

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