C. Pöppelmann

(REAL NAME)
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 80% (417 von 523)
Ort: Berlin
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 43.151 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 417 von 523
Canossa von Frederik Berger
Canossa von Frederik Berger
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Man kann dieses Buch auf zwei Ebenen beurteilen. Einmal schlicht als Roman. Das ist Geschmackssache. Mir hat er nicht besonders gut gefallen. Die zweite Ebene: als romanhafte Schilderung eines tatsächlichen, geschichtlichen Ereignisses, die die Fakten, soweit bekannt, berücksichtigt, aber auch mit dem erfundenen Teil im Bereich des Möglichen bleibt und ein besseres Verständnis der Ereignisse rund um den Gang nach Canossa liefert. Als solches ist dieses Buch ein Totalausfall. Zwar hat der Autor sich durchaus in die damalige Geschichte eingelesen - die Quellen sind im Nachwort angegeben - aber man gewinnt den Eindruck, das er der ganzen komplizierten Verhältnisse… Mehr dazu
Nowhere City von Alison Lurie
Nowhere City von Alison Lurie
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rollentausch in LA, 8. Juni 2010
Seine Arbeit führt den Historiker Paul Cattleman - und mit ihm seine Frau Katherine - von der amerikanischen Ostküste nach Los Angeles: die Stadt im Nirgendwo, in der alle gewohnte Strukturen des Lebens nicht zu gelten scheinen. Während Paul schnell dem Reiz dieser scheinbar vollkommenen Freiheit verfällt, findet Katherine diese Beliebigkeit einfach nur abstoßend. Doch ganz langsam ändern sich die Vorzeichen. Für Paul beginnen die sexuellen und sonstigen Abenteuer den Reiz zu verlieren, während Katherine sich auf einmal selber völlig neu entdeckt. Das klingt konstruiert, aber Alison Lurie ist eine Autorin, die aus solchen Plots psychologisch… Mehr dazu
Schikanen von Dick Francis
Schikanen von Dick Francis
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher was für Fans, 21. Mai 2010
Im Gegensatz zu "Gambling" und vor allem "Abgebrüht" finde ich von den jüngeren Francis-Krimis "Schikanen" eher mittelprächtig. Das Ganze spielt diesmal im Anwaltsmillieu und da Prozesse sich nun mal lang hinziehen, erstreckt sich die Handlung auch über einen längeren Zeitraum. Der Held muss immer erklären, was zwischen den einzelnen Etappen passiert ist, und damit bekommt die Geschichte einen, für einen Francis-Krimi, eher zähen Beginn. Der Held ist anfangs - wieder gemessen am üblichen Francis-Niveau - eher weich und ängstlich, steigert sich dann aber hin zu radikaler Selbstjustiz. Und die ist wirklich problematisch, gerade weil Geoffrey… Mehr dazu