winterschlaefer

 
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Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 22.429 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 56 von 73
Der Spatz in der Hand - ist die Taube ... von Hanna-Laura Noack
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gelungene Charakterstudie, 7. August 2014
Nun gut, dass Jürgen, der leptosome, ausnahmslos im Naturpelz schlafende Nicolas-Cage-Typ, nicht unbedingt als Cary Grant durchgeht - damit hätte Eva vielleicht noch leben können. Nicht aber, dass er seine ständigen Egoismen schamlos vor ihr auslebt und selbst den ehelichen Pflichten, trotz gelegentlich zur Schau getragener Mannespracht, kaum mehr nachkommt. Denn Eva Mai, eine agile Frau in den sog. besten Jahren, spürt noch richtig Feuer im Hintern, umso mehr, als sie schon seit langem der ständigen Monotonie eines immerwährend gleichförmigen Zusammen- oder besser Nebeneinanderlebens ohne jede Höhepunkte überdrüssig ist. Hinzu kommt,… Mehr dazu
Ganz einfach, so: Gelügt von Viveka Balveri
Ganz einfach, so: Gelügt von Viveka Balveri
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ungemein eindringlich, 22. Juli 2014
Ein Mann und Frau leben in einer platonischen Beziehung und haben sich - wie für so etwas bezeichnend - nur noch wenig zu sagen. Man existiert für sich, ohne zu bemerken, wie sehr man dabei verkümmert, so dass am Ende selbst diese Kümmernisse noch selbstverständlich erscheinen. Was bleibt, ist eine stumpfe Unrast, ein unbestimmter Drang, der sich hin und wieder qualvoll äußern, dann aber nur allzu schnell als dumme Laune oder gelegentliche Marotte verdrängt wird. Von einer solchen Lethargie beherrscht, getränkt von Mittelmaß und täglicher Monotonie, kann man seine Partnerin schon mal für ein paar Tage mit der Schwester in den… Mehr dazu
Zu Hause ist anderswo von Monika Kunze
Zu Hause ist anderswo von Monika Kunze
5.0 von 5 Sternen Traumatisierung pur, 20. Juli 2014
Zweifellos ist es manchmal besser zu vergessen - nur muss man es können. Genau darunter leidet die Protagonistin Martina, in welche sich die Schatten der Vergangenheit so tief eingebrannt haben, dass sie immer wieder in qualvollen Visionen hervorbrechen. Als sie der Aufforderung ihres Mannes folgt, die Stätten ihrer Kindheit in Tschechien zu besuchen, bleibt ihr nichts, als sich den Dingen zu stellen, selbst auf die Gefahr, dadurch ihr inneres Leid nur noch zu vergrößern. Dann aber, während der Fahrt, überrascht er sie mit der lapidaren Frage, wie es denn damals gewesen sein, als sie rausmussten. Damit tritt er eine Lawine los, die sie nicht mehr zur Ruhe… Mehr dazu