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Top-Rezensenten Rang: 2.618
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 85% (1.955 von 2.310)
Ort: GN
 

Beiträge


Top-Rezensenten Rang: 2.618 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 1955 von 2310
A General Theory of Love (Vintage) von Thomas Lewis
"A General Theory of Love" ist ein sehr gelungenes Buch über die fundamentale Bedeutung von Beziehungen im Leben von Menschen. Dabei geht es weniger (aber auch) um romantische Liebe, sondern um eine allgemeine Darstellung der Zusammenhänge zwischen Beziehungen, Gesundheit und Persönlichkeit aus einer biologisch-neurowissenschaftlichen Perspektive. Nach den Autoren hat sich das menschliche Gehirn in drei Phasen entwickelt: zunächst das Reptiliengehirn, das für die Steuerung der basalen Körperfunktionen zuständig ist. Danach entwickelte sich das limbische System, das die Zentrale für unsere Emotionen und unsere Empathiefähigkeit darstellt… Mehr dazu
Bindung und Trauma: Risiken und Schutzfaktoren für&hellip von Karl H Brisch
Das Buch "Bindung und Trauma", herausgegeben von Karl Heinz Brisch, ist eine Sammlung von Beiträgen, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung (in München?) vorgetragen wurden. Dementsprechend ist das Buch weniger für interessierte Laien als für einen Personenkreis bestimmt, der sich beruflich und wissenschaftlich mit dem Thema auseinandersetzen will/muss. Das Buch wirkt auf mich eher fragmentarisch. Einen wirklichen roten Faden konnte ich nur schwer erkennen. Die meisten Beiträge besitzen für mich nur wenig persönlich verwertbare Informationen. Vereinzelte Fallstudien in den Beiträgen sind allerdings wirklich lesenswert.
Kriegsenkel: Die Erben der vergessenen Generation von Sabine Bode
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr intensiv und berührend, 22. November 2013
"Kriegsenkel" von Sabine Bode ist ein Buch über die Auswirkungen von Traumatisierungen auf Familien und deren Nachkommen. Im Speziellen geht es um Kinder, deren Eltern traumatische Situationen (Vertreibung, Vergewaltigung, Bombenangriffe, etc.) während und nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt haben. In den Biografien dieser Kinder finden sich erstaunlich viele Parallelen, die die Autorin (und die Betroffenen natürlich selbst) überzeugend auf von den Eltern unverarbeitete und an deren Kinder weiter gegebene Traumatisierung zurückführt. Es geht dabei weder darum, der "Kriegskinder"-Generation Schuld in die Schuhe zu schieben, und auch nicht um eine weitere… Mehr dazu