E. Oberbaum

"Psychologin"
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 76% (444 von 583)
Ort: Hamburg
 

Beiträge


Top-Rezensenten Rang: 16.269 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 444 von 583
Das Nebelhaus: Roman von Eric Berg
Das Nebelhaus: Roman von Eric Berg
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mit hohen Erwartungen bin ich an diesen Krimi herangegangen. Leider wurden sie nicht erfüllt. Zwar ist die Sprache auf weiten Strecken deutlich besser als in manch anderen Krimis, aber umso mehr irritieren die immer noch häufig vorhandenen extrem holprigen, schriftdeutschen oder unbeholfenen Passagen. Es will sich einfach kein richtiger Lesefluss einstellen, weil man der Sprache nicht vertrauen kann. Es wirkt, als habe es unterschiedliche Autoren gegeben, insgesamt sehr uneinheitlich und merkwürdig. Dazu kommen die Charaktere, die zusammengestellt sind wie aus einem Schreibprogramm. Klar möchte man von von unterschiedlichen Menschen lesen, aber hier gibt es eine… Mehr dazu
Mehr Meer: Erinnerungspassagen von Ilma Rakusa
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kindheitserinnerungen, 28. März 2013
Von diesem Roman hatte ich mir deutlich mehr versprochen. Sprachlich überzeugt er fast immer, ist nur selten etwas gestelzt, aber der Inhalt wirkt doch etwas beliebig auf mich. Kindheitserinnerungen, wie sie fast jede Altergenosin haben wird, werden hier zu etwas ganz Besonderem stilisiert. Dazu ist die Reihenfolge der Kapitel etwas undurchsichtig, so dass man schnell den chronologischen Faden verliert. Am besten eignet sich das Buch zum Querlesen, dann findet sicher jeder schnell seine ganz persönlichen Lieblingsstellen. - Meine ist das Puppenkapitel.
Eine Klasse für sich: Roman von Julian Fellowes
Eine Klasse für sich: Roman von Julian Fellowes
Mit großem Vergnügen habe ich dieses Buch gelesen. Es beschreibt mit feinem Humor die Tücken und Sitten der adligen Gesellschaft, lotet die Fallstricke aus, an denen Aufsteiger scheitern können, und verrät dabei niemals seine Protagonisten. Es handelt sich also nicht um billige Satire, sondern im Gegenteil um einen leicht melacholischen Abgesang auf ein Phänomen, das sich vielleicht bald überlebt haben wird.
Dazu wartet der Roman mit einer spannenden Handlung auf, in deren Verlauf die eine oder andere Überraschung dafür sorgt, dass die Spannungskurve nie nachlässt.
Eine Lektüre wie geschaffen für ein verregnetes… Mehr dazu