Stimmengewirr

 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 81% (163 von 201)
Ort: Hamburg
 

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Top-Rezensenten Rang: 134.875 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 163 von 201
Middlesex. Roman von Jeffrey Eugenides
Middlesex. Roman von Jeffrey Eugenides
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weniger ist mehr..., 18. Juli 2012
Über den Inhalt wurde genug gesagt, aber ich möchte mich auch noch einmal hinsichtlich meiner Verwirrung über dieses Buch äußern. Die Nennung eines Buches im gleichen Atemzug mit dem Pulitzer Preis bedeutet für mich, dass ich es zunächst wohlgesonnen zur Hand nehme. Eugenides Stil hat mich an sich auch von der Rechtmäßigkeit seines Stellenwertes überzeugt. Auch die Geschichte hat charmante, informative Passagen. So wird schön aufgezeigt, wie Cal aufgrund der Prüderie der Mutter mit ihrer Situation allein gelassen letztlich überfordert wird. Die Sinnkrise und so weiter, alles nachvollziehbar und gut zu lesen. ABER: das Buch… Mehr dazu
Die Eleganz des Igels: Roman von Muriel Barbery
Die Eleganz des Igels: Roman von Muriel Barbery
5.0 von 5 Sternen Großartiges Buch..., 10. Juli 2012
Es geht um eine Angestellte mittleren Alters und ein 12-jähriges Mädchen - beide in einer Sinn-Krise und, abwechselnd erzählt, im Zwiegespräch mit sich selber. Menschen werden beobachtet, Blickwinkel beleuchtet, Hintergründe ermittelt, Begegnungen finden statt.
Die Geschichte ist tatsächlich sehr intelligent geschrieben, die Herausforderung, mich damit auseinanderzusetzen nahm ich im Gegensatz zu anderen Lesern gerne an. Die Geschichte ist so filigran, wirkt stellenweise zerbrechlich. Obwohl ich sehr empfindlich bin, was schlecht gezeichnete Charaktere betrifft, empfinde ich die ein oder andere Unstimmigkeit hier nur als Herausforderung, eingefahrene… Mehr dazu
Alles, was wir geben mussten. Roman von Kazuo Ishiguro
2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Leider gehöre ich zu denen, die das Buch nicht zu ende lesen konnten. Schlichte Langeweile ist das einzige, was ich bei der ersten Hälfte empfand. Von feinsinniger Sprache keine Spur. Das kann natürlich an der Übersetzung liegen. Aber über einen mageren Inhalt, der darüber hinaus nicht schlüssig ist, täuscht sicher auch eine fesselndere Sprache nicht hinweg. Spannungsheischend wird schon auf der ersten Seite von "Spendern" gesprochen. Dann folgen zunächst langatmig pubertäre und für meinen Geschmack schlicht schlecht geschriebene Schulhofgeschichten. Möge sich jeder sein eigenes Bild machen, für meinen Geschmack ist das… Mehr dazu