Die Würfel sind schon längst gefallen! Denn im Doom-Metal-Bereich wurde bereits zum Bergfest des Jahres 2013 (sprich: nach den ersten sechs Monaten!) alles gesagt, was es zu sagen gibt. Mit der brandneuen PROCESSION-Scheibe "To reap heavens apart" können alle Zeitlupen-Fanatics eines der brilliantesten Alben der Jetztzeit abfeiern, während das spanische Sludge-Trio LORDS OF BUKKAKE mit dem irrwitzigen "Desengravio"-Longplayer buchstäblich jeden Nervenstrang kurz und klein schlägt. Und mal so ganz nebenbei haben es sogar die Urväter BLACK SABBATH geschafft - deren Comeback-Scheibe "13" ist zu meiner Überraschung echt bärenstark ausgefallen! - ein… Mehr dazu
Die Niederländer OFFICIUM TRISTE zählen nicht unbedingt zu den bekanntesten Bands des Doom/Death-Genres...dafür aber zweifellos zu den hartnäckigsten und beständigsten. Auf ihrem mittlerweile fünften Longplayer "Mors viri" setzen die sechs Rotterdamer einfach exakt an der Stelle an, an der sie bereits seit Ewigkeiten musizieren. Als wäre man in der eigenen Entwicklung vor knapp 20 Jahren stehengeblieben, liefern die acht Songs erneut die melancholische Vollbedienung, die in den Midneunzigern wegweisende Highlights wie "Shades of god" (PARADISE LOST) , "Brave murder day" (KATATONIA) , "Danse the marble naked" (ENCHANTMENT) oder "One with darkness"… Mehr dazu
Einen printmedialen Wirbel, wie er aktuell um die amerikanischen BLACK SABBATH-Soundalikes ORCHID gemacht wird, den hätte ich mir auch schon seit einigen Jahren für die deutschen Underground-Doomer SEAMOUNT gewünscht. Zum einen schlägt deren bisherige Band-Diskografie (insbesondere die obergöttlichen "Light and truth" und "Sacrifice"!) jede Veröffentlichung von ORCHID um mehrere Längen...und zum anderen haben eben jene Doom-Würzburger auch keine Unterschrift beim mittlerweile höchst unsympathischen Plattenlabel "Nuclear Blast" nötig. Denn während SEAMOUNT hierzulande immer noch kein Schwein kennt, bringen andere dafür halt… Mehr dazu